Événement en

DE

Prix et réservation

20 € Adults

Détails date et heures

10.10.2026 de 20:00 à 21:15
Ce texte n’est pas disponible en français.

INSZENIERUNG

Sara Goerres

MIT

Brigitte Urhausen

BÜHNE

Jörg Brombacher

LICHTDESIGN

Andreas Schmidt

REGIEASSISTENZ

Béatrice Paquet

EINE PRODUKTION DES

Kasemattentheaters



Drei Jahre, nachdem Jeanne d’Arc

auf dem Scheiterhaufen in Rouen

verbrannt wurde, taucht bei Metz

eine Frau auf, die ihr verblüffend

ähnlich sieht. Einige Wochen später

suchen die Brüder von Jeanne

d’Arc die Frau auf und bestätigen,

es sei ihre Schwester. Die Inquisition

scheint die falsche Jeanne d’Arc

hingerichtet zu haben.


Jeanne heiratet in Arlon den Ritter

des Armoises und mischt sich in die

Kurfürstenwahlen im Deutschen

Reich ein. Bald sind mehrere Inqui-

sitoren an ihr interessiert und wollen

sie vernehmen. Jeanne des Armoises

findet Zuflucht bei der Herzogin von

Luxemburg und verbringt viel Zeit

auf dem Bockfelsen, bis schließlich

der französische König Karl IV. sie

treffen möchte.

.


Rafael Kohn untersucht anhand der

historischen Figur gesellschaftliche

Strukturen der Jetztzeit. Gesell-

schaftliche Machtstrukturen, Fami-

lienstrukturen und Genderstrukturen

werden anhand der falschen Jeanne

d’Arc hinterfragt. Fern vom Mythos

der Heiligen Johanna von Orléans ist

Claude des Armoises keine Jungfrau,

sondern Mutter von zwei Kindern und

Ehefrau des Ritters des Armoises.

Trotz allem tritt sie in Männerkleidung

auf, mischt sich in das politische

Geschehen ihrer Zeit ein und kann

als Vorreiterin der feministischen

Bewegung verstanden werden. Sie

konnte reiten und fechten und ließ

ihre Kinder unter der Obhut ihres

Mannes, während sie den Hoch-

adel frequentierte, sich in politische

Angelegenheiten mischte und durch

Deutschland und Frankreich reiste.

Die Figur der Jeanne des Armoises

ist fast ebenso sagenhaft wie die tat-

sächliche Jeanne d’Arc.

From ECHO.lu


VORSTELLUNGEN

26. September 2026

um 20 Uhr in

Völklingen -

FREISTIL FESTIVAL

9. und 10. Oktober

2026 um 20 Uhr

im Kasemattentheater