Wettbewerb für die Gestaltung eines Werbeplakats
In Vorbereitung auf die 686. Ausgabe der Schueberfouer veranstaltet die Stadt dieses Jahr zum fünften Mal einen Wettbewerb für die Gestaltung des offiziellen Plakats der Veranstaltung (Ausgaben 2026 bis 2028).
Mit diesem Wettbewerb lädt die Stadt die Teilnehmenden ein, ihrer Fantasie, ihrem Mut und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ein originelles Bild zu gestalten, das den festlichen und volkstümlichen Geist der Schueberfouer widerspiegelt.
Die drei besten Plakate bilden die zentralen Motive der Kommunikationskampagne für die Veranstaltung und werden von einer professionellen Kommunikationsagentur auf verschiedenen Medien umgesetzt. Auf diese Weise möchten wir einen einheitlichen, modernen und attraktiven Auftritt dieses bedeutenden Ereignisses in der Hauptstadt sicherstellen.
Teilnahme und Preise
Der Wettbewerb steht allen natürlichen Personen mit Wohnsitz im Großherzogtum Luxemburg offen und die verwendete Technik kann aus so unterschiedlichen Bereichen wie Fotografie, Malerei oder Grafik stammen.
Die Entwürfe müssen bis zum 13. April 2026 über den folgenden Link beim <em>Service Communication et relations publiques</em> (Dienststelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit) der Stadt Luxemburg eingereicht werden. Nach erfolgreicher Einreichung wird eine Empfangsbestätigung ausgestellt.
Eine vom Bürgermeister- und Schöffenkollegium bestimmte Jury wird die siegreichen Entwürfe küren und die mit 2000 €, 1500 € und 1000 € dotierten Preise für die drei besten Entwürfe verleihen.
Die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) zur Erstellung, Veränderung oder Bearbeitung des Bildmaterials ist strengstens untersagt.
Auszufüllende(s) Formular(e)
Teilnahmeformular
Über ein Online-Formular
Nicht-authentifizierter Modus, manuelle Unterschrift und Übermittlung
Wichtige Hinweise
- Das Plakat muss in elektronischer Form eingereicht werden.
- Akzeptiertes Format: hochauflösende PDF-Datei (.pdf) mit einer Mindestauflösung von 300 DPI und einer maximalen Größe von 10 MB.
- Das Plakat muss direkt über das Formular hochgeladen werden.
- Die hochgeladene Datei ist folgendermaßen zu benennen: Schueberfouer2026_Name_Vorname
Regeln – Plakatwettbewerb „Schueberfouer“
Der Antrag ist zu übermitteln vor dem 13 April 2026
Wann und wo?
Die nächsten Ausgaben der Schueberfouer
| Ausgabe | Datum |
|---|---|
| 2026 | 21.8.2026 bis 9.9.2026 |
Öffnungszeiten
Täglich von 12:00 bis 1:00 Uhr*
* Die Gastronomiestände dürfen jeden Tag bereits ab 11:00 Uhr öffnen.
Veranstaltungsort
Glacisfeld
Programm
Das Programm mit allen Einzelheiten wird zeitnah bekannt gegeben.
Großes Volksfest
Die Schueberfouer ist das größte Volksfest Luxemburgs und der Großregion. Der Jahrmarkt der Stadt Luxemburg lädt die Besucher/innen jedes Jahr ein, sich von Ende August bis Anfang September auf dem vier Hektar großen Glacisfeld einzufinden, auf dem zu diesem Anlass eine einzigartige Atmosphäre herrscht.
Die Schueberfouer ist auch eine Hochburg der volkstümlichen Gastronomie und der Innovation. Sie erwarten unter anderem die köstlichen „Gromperekichelcher“ – die berühmten, typisch luxemburgischen Kartoffelpuffer.
Als Organisatorin der Veranstaltung freut sich die Stadt Luxemburg, Ihnen mit der Schueberfouer jedes Jahr eine attraktive Mischung aus Tradition, Gastronomie und Fahrgeschäften bieten zu können, die in dieser Form in Europa einzigartig ist.
Eindrücke
Hintergrund
Unsere Schueberfouer hat eine lange Geschichte und gehört zu den wenigen luxemburgischen Traditionen, die noch heute gefeiert werden. Noch bevor die Schueberfouer ins Leben gerufen wurde, gab es bereits Pläne für einen großen Jahrmarkt der Stadt Luxemburg.
Schließlich wurde der Markt von Johannes dem Blinden, dem König von Böhmen und Graf von Luxemburg, mit der Charta vom 20. Oktober 1340 gestiftet. Darin heißt es unter anderem: „Er [der Markt] beginnt jedes Jahr am Vorabend des Bartholomäus-Fests und dauert ohne Unterbrechung acht ganze Tage lang.“ Dies erklärt, warum der Beginn der Schueberfouer immer an das Datum 24. August gebunden ist, den Tag des heiligen Bartholomäus.
Der Name „Schueberfouer“ leitet sich vom ersten Ort ab, an dem der Markt abgehalten wurde, der „Schuedbuerg“, die sich auf dem Plateau du Saint-Esprit (Gerichtsviertel) befand. Aus „Schuedbuerg“ wurde zunächst „Schuedbermiss“ und dann „Schuebermëss“. In anderen Quellen wird die Ansicht vertreten, dass es einen Zusammenhang zum deutschen Ausdruck „Schober“ gibt, der früher einen überdachten Ort zur Lagerung von Heu bezeichnete.
Bis zur Französischen Revolution
Die Schueberfouer war bis zur Französischen Revolution über nahezu 450 Jahre ein großer Markt, der zusammen mit einem Viehmarkt stattfand, dem sogenannten „Marché de la Saint-Barthélémy“ (Bartholomäus-Markt). Sie wurde lange Zeit an einer Kreuzung der wichtigsten europäischen Handelsrouten abgehalten und war von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es wurden Tuch, Porzellan und Waren aller Art verkauft.
Mit der Zeit wurde der Platz zu eng. Nach der Rodung der Bäume auf dem Limpertsberg im Rahmen der Befestigungsarbeiten für die Stadt siedelte die „Fouer“ im Jahr 1610 dorthin, in die Nähe ihres aktuellen Standorts im Norden der heutigen Allée Scheffer.
Die Verwandlung in einen Vergnügungsmarkt
Im 18. Jahrhundert begann die Schueberfouer, sich nach und nach in einen Vergnügungsmarkt zu verwandeln. Es wurden dort Konzerte veranstaltet, es wurde getanzt, man spielte Geschicklichkeitsspiele … Natürlich aß man auch und leerte dabei das eine oder andere Gläschen! 1844 kamen die ersten Unterhaltungsprogramme hinzu.
1893 zog die Schueberfouer um, um nach der Schleifung der Festung Luxemburg die Bebauung des Limpertsberg nicht zu behindern, auf das Glacisfeld, wo sie heute noch stattfindet.
Die Anfänge der modernen Schueberfouer
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden ein (nicht besonders riesiges) Riesenrad und eine Achterbahn Teil des Spektakels.
Von da an nahmen immer stärker mechanisierte und hochentwickelte Attraktionen das Jahrmarktgelände in Besitz, ohne dabei jedoch die Restaurants und Krämerstande zu verdrängen. So konnte die über 670 Jahre alte Schueberfouer ihren besonderen Charakter zwischen Tradition, Markt, Jahrmarkt und kulturellem Ereignis bewahren. Sie ist stark in der luxemburgischen Gemeinschaft verankert und heute mehr denn je der Ort der Begegnung par excellence und vor allem ein Termin, den man einfach nicht versäumen darf.
Lämmy, das Maskottchen
Lämmy ist das Maskottchen der Schueberfouer. Das Jahrmarkt-Schaf – ja, Lämmy ist ein Schaf – wurde von Emile Schlesser entworfen, dem 1986 geborenen, für seinen ausdrucksstarken Zeichenstil bekannten und unter dem Künstlernamen „Milli“ firmierenden Comic-Zeichner.
Bewerbungen
Schausteller/innen, die mit einem Messestand an der Schueberfouer teilnehmen möchten, müssen sich über ein Formular bewerben. Link zum Formular und weitere Informationen