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Ziele und Schwerpunkte

Der Haushaltsentwurf wird im Hinblick auf eine Politik der nachhaltigen Entwicklung vom Schöffenrat erstellt und ist Teil der Umsetzung der Schöffenratserklärung 2017–2023.

Der politische Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Wohnen, Mobilität, Stadtentwicklung, Bildung und sozialer Zusammenhalt, Umwelt sowie Sicherheit.

Die Erstellung des Haushalts ist ein Akt politischer und rechtlicher Natur; der Haushalt wird vom Gemeinderat verabschiedet und von der Ministerin für Inneres genehmigt.

Struktur

Sowohl der Einnahmen- als auch der Ausgabenhaushalt umfassen ein ordentliches und ein außerordentliches Kapitel. Der ordentliche Haushalt beinhaltet die laufenden Einnahmen und Ausgaben, das außerordentliche Kapitel umfasst die Kapitaltransaktionen.

Die ordentlichen und außerordentlichen Kapitel sind wiederum in Funktionscodes aufgesplittet, die für die verschiedenen Dienststellen, Aktivitäten oder Aufgaben der Stadt stehen.
Die Haushaltslinien geben Aufschluss über die Art der Einnahmen oder Ausgaben und entsprechen dem vom Ministerium des Innern vorgegebenen standardisierten Kontenplan.

Haushalt und Bericht 2020

Der Haushalt 2020 weist aufgrund von bedeutenden Investitionen im Laufe des Jahres 2020 ein Defizit von 83 Millionen Euro aus:

  • Die ordentlichen Einnahmen belaufen sich auf 860,7 Millionen Euro, davon 531,4 Millionen Euro aus dem Fonds de dotation globale des communes (Globaler kommunaler Mittelzuweisungsfonds), 73 Millionen Euro aus der kommunalen Gewerbesteuer und eigene Einnahmen in Höhe von 140,4 Millionen Euro.
  • Die ordentlichen Ausgaben belaufen sich auf 596 Millionen Euro, davon 369,7 Millionen Euro für Personalausgaben und 122,4 Millionen Euro für Betriebskosten.
  • Die außerordentlichen Einnahmen werden auf 79,8 Millionen Euro geschätzt, davon 60 Millionen Euro aus Fördermitteln und staatlichen Beteiligungen.
  • Die außerordentlichen Ausgaben belaufen sich auf 427,5 Millionen Euro, davon 150,5 Millionen Euro für Ausgaben in Zusammenhang mit Gebäuden, 105,3 Millionen Euro für Infrastrukturausgaben und 91,6 Millionen Euro für Arbeiten an den Netzen.

Haushalt und Bericht 2019

Der Haushaltsentwurf 2019 wies aufgrund von bedeutenden Investitionen im Laufe des Jahres 2019 ein Defizit von 53,5 Millionen Euro aus:

  • Die ordentlichen Einnahmen beliefen sich auf 781,6 Millionen Euro, davon 466,3 Millionen Euro aus dem Fonds de dotation globale des communes (Globaler kommunaler Mittelzuweisungsfonds), 61,5 Millionen Euro aus der kommunalen Gewerbesteuer und eigene Einnahmen in Höhe von 142,1 Millionen Euro.
  • Die ordentlichen Ausgaben beliefen sich auf 568,5 Millionen Euro, davon 356,9 Millionen Euro für Personalausgaben und 115,4 Millionen Euro für Betriebskosten.
  • Die außerordentlichen Einnahmen werden auf 94,7 Millionen Euro geschätzt, davon 78,6 Millionen Euro aus Fördermitteln und staatlichen Beteiligungen.
  • Die außerordentlichen Ausgaben beliefen sich auf 361,3 Millionen Euro, davon 137,4 Millionen Euro für Ausgaben in Zusammenhang mit Gebäuden, 84 Millionen Euro für Infrastrukturausgaben und 79,3 Millionen Euro für Arbeiten an den Netzen.

Haushalt und Bericht 2018

Der Haushalt des Jahres 2018 war vom Inkrafttreten des Gesetzes über die Reform der Gemeindefinanzen zur Einrichtung eines globalen kommunalen Mittelzuweisungsfonds (Loi du 14 décembre 2016 concernant la réforme des finances communales portant création d’un fonds de dotation globale des communes) geprägt sowie von den Auswirkungen des Gesetzesentwurfs über die Organisation des Zivilschutzes und die Gründung eines großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungscorps (projet de loi portant sur l’organisation de la sécurité civile et création d’un Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours, CGDIS).

Der Haushaltsentwurf 2018 wies aufgrund von bedeutenden Investitionen im Laufe des Jahres 2018 ein Defizit von 86,7 Millionen Euro aus:

  • Die ordentlichen Einnahmen beliefen sich auf 694,9 Millionen Euro, davon 400,9 Millionen Euro aus dem Fonds de dotation globale des communes (Globaler kommunaler Mittelzuweisungsfonds), 52,2 Millionen Euro aus der kommunalen Gewerbesteuer und eigene Einnahmen in Höhe von 139,8 Millionen Euro.
  • Die ordentlichen Ausgaben beliefen sich auf 553,6 Millionen Euro, davon 348 Millionen Euro für Personalausgaben und 112,2 Millionen Euro für Betriebskosten.
  • Die außerordentlichen Einnahmen werden auf 107,3 Millionen Euro geschätzt, davon 71,8 Millionen Euro aus Fördermitteln und staatlichen Beteiligungen.
  • Die außerordentlichen Ausgaben beliefen sich auf 335,3 Millionen Euro, davon 136 Millionen Euro für Ausgaben in Zusammenhang mit Gebäuden, 64,7 Millionen Euro für Infrastrukturausgaben und 72,1 Millionen Euro für Arbeiten an den Netzen.

Der Bericht der Commission des finances, du contrôle de l’exécution budgétaire et du patrimoine (Kommission für Finanzen, Kontrolle des Haushaltsvollzugs und Vermögenslage) für das Haushaltsjahr 2018 wurde von Maurice Bauer vorgelegt.

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