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Trinkwasser: von der Quelle zum Hahn

Seit jeher ist eines der Hauptanliegen der Stadt Luxemburg, Trinkwasser von guter Qualität und in ausreichender Menge bereitzustellen, um die ansässige Bevölkerung zu versorgen.

Trinkwasser muss bekömmlich und klar sein sowie einen guten Geschmack haben. Da Wasser ein mit Spurenelementen und Mineralsalzen angereichertes Naturprodukt ist, variieren seine Geschmackseigenschaften je nach Beschaffenheit der Gesteine und Böden, die es durchfließt. Der Kalk- und Magnesiumgehalt ist abhängig vom Quellort und mal mehr, mal weniger hoch. Zudem kann Wasser hart oder weich sein. Wasser ist per Definition trinkbar, wenn die Grenzwerte für bestimmte Stoffe nicht überschritten werden.

Die Stadt versorgt ihre Bevölkerung mit gesundem Wasser, das durchschnittlich zu 60 % aus ihren eigenen Quellen in Mühlenbach, Siebenbrunnen, Pulvermühl, Grunewald, Kopstal und Birelergrund stammt. 40 % der Trinkwasserversorgung wird durch Oberflächenwasser aus dem Obersauer Stausee gedeckt.

Die Vorzüge des Leitungswassers

Wer regelmäßig Wasser trinkt, ist leistungsfähiger und kann sich besser konzentrieren! Da der menschliche Körper über den Tag viel Wasser verliert, sollte man auch ohne Durstgefühl täglich mindestens 1–1,5 Liter (6 große Gläser) trinken, um fehlende Wasserreserven zu ergänzen.

Darüber hinaus ist Leitungswasser besonders gut für die Gesundheit. Wussten Sie, dass ein Liter Leitungswasser 15–20 % des täglichen Kalziumbedarfs deckt?

Regelmäßige Wartung

Um die reibungslose Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Wartung der Wassertanks und -leitungen, der stufenweise Austausch von Rohrleitungen und der Ausbau des Netzes von mehr als 400 Kilometern Rohrleitungen notwendig. Die allmähliche Reduzierung des nicht erfassten Wassers im Verteilungsnetz, die Verbesserung der Technologien zur Verringerung des häuslichen Verbrauchs und ein verantwortungsbewusstes Verbraucherverhalten führen zu einem kontinuierlichen Rückgang des Wasserverbrauchs pro Kopf.

Das Wasser des Stausees

Das Wasser des Stausees durchläuft in der Station Esch an der Sauer eine fünfstufige Verarbeitung, die eine Ozonisierung, eine Ausflockung, eine Sandbettfiltration, eine Entsäuerung und eine Desinfizierung umfasst. Um den Bedarf bei Spitzenlasten zu decken, verfügt der SEBES über drei alternative Standorte mit Tiefbohrungen.

Wasserhärte

Die Wasserhärte des Quellwassers aus dem Luxemburgischen Sandstein schwankt zwischen 14–18 Grad deutscher Härte (entspricht 25–33 Grad französischer Härte), während sich der Nitratgehalt zwischen 13–43 mg/l (maximal zulässiger Grenzwert bei 50mg/l) bewegt. Das Quellwasser weist ein ausgeglichenes Verhältnis von Kalk und Kohlensäure auf und hat keinen aggressiven Charakter. Wegen seiner relativ hohen Karbonathärte neigt es dazu, ab einer bestimmten Temperatur (55 °C) Kalkstein abzulagern.

Das vom SEBES gelieferte Wasser ist ein relativ weiches Wasser mit einer Gesamthärte von 4,5 Grad deutscher Härte (8 Grad französischer Härte) und einem Nitratgehalt von durchschnittlich 20 mg/l. Je nach Stadtteil stammt das zugeführte Wasser aus den Quellen der Stadt oder vom SEBES, kann aber auch eine Mischung aus beidem sein.

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