Programm
| Auftrittszeiten | Künstler/innen |
|---|---|
| 18:10–19:10 | DOUG SHORTS & The Ruffcats |
| 19:15–20:15 | Oscar Jerome |
| 20:20–21:20 | Blues Pills |
| 21:25–22:40 | Christone „Kingfish“ Ingram |
| 22:45–00:00 | Franc Moody |
| 00:00–01:00 | MADMADMAD |
DOUG SHORTS & The Ruffcats
Über die Künstler
Soul aus Chicago trifft auf Funk-Power aus Berlin: Der aus Chicago stammende Sänger und Songwriter Doug Shorts bringt über 40 Jahre Soulgeschichte auf die Bühne. Gemeinsam mit The Ruffcats, einer der derzeit begehrtesten Livebands Deutschlands, erschafft er einen energiegeladenen Sound, bei dem klassischer Soul, Funk und moderne Grooves miteinander verschmelzen.
Nach der Veröffentlichung ihrer ersten gemeinsamen Single „I Ain’t Worried Bout A Thing“ begeistern Doug Shorts & The Ruffcats bei ihren mitreißenden Auftritten mit viel Soul, Funk und Groove sowie einer außergewöhnlichen Singstimme – eindeutig eine Band, die am Höhepunkt ihres Könnens steht.
Oscar Jerome
Über den Künstler
Der Songwriter, Gitarrist, Stimmkünstler und Produzent Oscar Jerome hat vor kurzem sein drittes Soloalbum auf den Markt gebracht: „The Fork“ ist eine introspektive, vielschichtige Scheibe, auf der sein gefühlvolles Gitarrenspiel mit durchdachtem, facettenreichen Storytelling fusioniert.
Über die Jahre hat das ehemalige Mitglied des gefeierten Ensembles Kokoroko seinen unverkennbaren, Genregrenzen sprengenden Sound weiter verfeinert. Sein charakteristischer Gitarrenstil durchdringt die gesamte Londoner Musikszene, sowohl durch seine Kollaborationen als auch durch den Einfluss, den er auf andere ausübt. Seine Musik ist nicht nur von den Grooves von Prince und Jimi Hendrix geprägt, sondern auch durch John Martyns Folk-Storytelling, Ali Farka Tourés Gitarrenriffs sowie die Produktion von Q-Tip inspiriert, wobei er verschiedene Stile scheinbar mühelos miteinander vereint.
Mehr erfahren …
Blues Pills
Über die Band
Das schwedisch-amerikanische Rockquartett BLUES PILLS ist für seine charismatischen, energiegeladenen Live-Auftritte bekannt. Unter der Leitung der dynamischen Frontfrau Elin Larsson hat es die Band in Rekordschnelle zu internationalem Erfolg gebracht. Durch seinen modernen Vintage-Rocksound hat das Ensemble, das 2011 von Elin Larsson und dem Gitarristen Zack Anderson in Iowa gegründet wurde, ein ganz eigenes Universum erschaffen. Elins gefühlvolle Stimme, die oft mit jener von Legenden wie Janis Joplin, Adele und Amy Winehouse gleichgesetzt wird, verleiht dem unverkennbaren Sound der BLUES PILLS einen ganz besonderen Klang. So vereinen sich raue Gitarrenklänge, eindrucksvolle Bühnenpräsenz und tiefe Wurzeln im Blues zu einer psychedelischen Reise und einem gewagten Sound, der niemanden kaltlässt.
Seine musikalischen Erfolge brachten dem Quartett Liveauftritte in ganz Europa, Australien und Lateinamerika ein: Neben Einladungen zu einigen der bekanntesten Festivals Europas, darunter Rock Am Ring, Hellfest Open Air, Wacken Open Air, Southside, Hurricane, Southside, Download und Roskilde, waren sie gemeinsam mit Bands wie Deep Purple, Europe, Airbourne und Rival Sons auf Tour und spielten gleichzeitig vor ausverkauften Bühnen, auf denen sie selbst als Headliner zu Gast waren.
Christone „Kingfish“ Ingram
Über den Künstler
Christone „Kingfish“ Ingram ist in Clarksdale, Mississippi geboren – einer Stadt in der Bluesgeschichte geschrieben wurde. Durch diese prägenden Wurzeln steht er am Scheideweg zwischen Tradition und Innovation und lässt sich vom Geist des Mississippi-Deltas inspirieren, während er dessen Zukunft furchtlos neu gestaltet. Durch seine meisterhafte Gitarrentechnik, die von Größen wie B.B. King, Albert King und Buddy Guy geprägt ist, sorgte er bereits als Teenager für Aufsehen. Doch was ihn wirklich von anderen abhebt, ist die Weiterentwicklung des Genres durch die Einbindung von Einflüssen aus dem Funk, Soul, Hip-Hop, Pop und Jazz. So hat er einen modernen Blues-Mix geschaffen, der über zahlreiche Altersgruppen und Genres hinweg Anklang findet. Sein Debütalbum „Kingfish“ aus dem Jahr 2019 belegte unglaubliche 91 Wochen lang Platz 1 der Billboard „Blues Albums” und brachte ihm seine erste Nominierung für einen GRAMMY® sowie drei Preise bei den „Blues Music Awards“ ein, darunter jenen für das „Album des Jahres“. 2021 folgte sein nächstes Album „662“, benannt nach der Postleitzahl seines Heimatortes in Mississippi, für das Kingfish sowohl mit dem GRAMMY® Award als auch mit dem Blues Music Award für das „Beste zeitgenössische Blues-Album“ ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2023 brachte ihm sein kontroverses Album Live In London eine weitere GRAMMY®-Nominierung und seinen zweiten Blues Music Award für das „Album des Jahres“ ein. Außerdem wurde sein Werk zum dritten Mal in Folge zum „Besten zeitgenössische Blues-Album“ gekürt.
Mit seinem letzten Album Hard Road blickt Kingfish auf einen Weg zurück, der ihn von seinen Anfängen als lokales Wunderkind zum Wegbereiter einer neuen Ära des Blues auf weltweiter Ebene gemacht hat. Das Album, das Christone Ingram und Ric Whitney als Executive Producer mit Unterstützung von Patrick „Guitar Boy” Hayes, Nick Goldston und Tom Hambridge für Red Zero Records produzierten, ist Kingfishs bisher introspektivstes und ehrgeizigstes Projekt – sowohl emotional und thematisch als auch in Bezug auf die Songtexte und den Klang. Mit Songs wie „Bad Like Me“ und „Nothin’ But Your Love“ ergründet er die Themen Liebe, Verlust, Identität, Durchhaltevermögen und persönliche Entwicklung, aber mit einem einprägsameren, emotional vielfältigeren Sound als bisher. Wie immer begeistert Kingfish mit seinem energiegeladenen und gleichzeitig gefühlvollen Gitarrenspiel, bei dem Rock- und R&B-Rhythmen mit verletzlichen, authentischen, robusten Bluesklängen verschmelzen. „Hard Road“ verkörpert die Weisheit eines Menschen, der eine Verwandlung durchgemacht, die Welt gesehen hat und verändert nach Hause zurückgekehrt ist. So ist das Album eine echte Absichtserklärung eines Künstlers, der zwar bereits Geschichte geschrieben hat, aber trotzdem erst am Anfang steht.
Mehr erfahren …
Franc Moody
Über die Band
Das Duo Franc Moody lässt modernen Funk mit elektronischen Einflüssen, einer menschlichen Komponente und pulsierenden Grooves verschmelzen. Wie schon Daft Punk und Jamiroquai vor ihnen, lässt sich die Band von den Sounds, Stilen und Techniken von Genres wie Funk, Disco und Soul inspirieren und verwebt diese gleichzeitig mit modernen elektronischen Klängen. Während seines relativ kurzen Bestehens hat das Duo ein meisterhaftes Gespür für die Produktion vielfältiger, facettenreicher Megahits wie „Dopamine“ und „Dance Moves“ bewiesen, die über 20 Millionen Streams erzielten. Dank ihrer hypnotischen, individuellen Live-Auftritte haben die beiden bereits Kultstatus erlangt. In diesem Jahr spielten sie bereits im Londoner „Heaven“ vor einer ausverkauften Halle mit 1100 Plätzen, im Sommer feierten sie ihr Debüt beim Glastonbury Festival und begeisterten Tausende Festivalgäste in Deutschland und beim Pukkelpop in Belgien. Ihre nächsten Konzerte in Amsterdam, Berlin, Paris und Kopenhagen im Herbst sind schon jetzt restlos ausverkauft und soeben hat das Duo seinen bisher größten Auftritt im O2 Shepherd’s Bush Empire sowie seine ersten Tourneeziele in den USA angekündigt: Los Angeles, San Francisco und New York City.
Mehr erfahren …
MADMADMAD
Dank ihrer einzigartigen Liveshow haben sich MADMADMAD in den letzten Jahren einen soliden Ruf als eine der aufregendsten britischen Elektronikbands erarbeitet und damit ihren Status als unkonventionelle Vorreiter ihres Genres zementiert. Das Londoner Trio begeistert durch einen verführerischen, sich ständig wandelnden Sound, der sich am besten als „Mr. Oizo auf Acid“ beschreiben lässt. Dabei lassen sie sich nicht nur vom Black Devil Disco Club und der außerirdischen Lockerheit von Parliament-Funkadelic inspirieren, sondern nehmen auch Anleihe am Elektro der 2000er Jahre der Chemical Brothers und von Aphex Twin sowie New York Citys unverfälschtem Dance-Punk-Sound. Ihr Stil erinnert an Liquid Liquid, ESG und James Chance and the Contortions, aber mit einem klar modernen Anstrich, der die von diesen Bands erschaffenen Grundlagen bereichert.
MADMADMAD ist das Produkt spontaner nächtlicher Jam-Sessions in einer zum Studio umfunktionierten Wohnung in London. Aus diesen improvisierten Sessions ist eine selbst herausgebrachte White-Label-EP hervorgegangen, die reißenden Absatz fand und neben den energiegeladenen Auftritten der Band in ganz Europa und Großbritannien mit zur Bekanntheit des Trios beitrug.
Nach der Veröffentlichung der EP „Run” und einer erfolgreichen Tournee durch Großbritannien und Europa Ende letzten Jahres kehrte das Trio ins Studio zurück. Dort haben MADMADMAD ihre faszinierende Diskografie mit der EP „Overload“ erweitert. Bei den sechs Titeln tauchen sie tief in die Klänge des Mutant-Disco und der frühen elektronischen Musik ein – mit einem hervorragenden Ergebnis.
„Wir haben in unserem neuen Studio unter den U-Bahnbögen daran gearbeitet“, erläutert Kevin. „Wir haben diese Räumlichkeiten im Süden Londons entdeckt. Sie befinden sich unterhalb der U-Bahn-Schienen, die alle vier Minuten fährt – sie ist auf allen Titeln des Albums zu hören.”
Mehr erfahren …