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Verfahren

Vor Beginn der Bau- oder Umbauarbeiten ist bei der Bürgermeisterin eine Baugenehmigung zu beantragen. Andernfalls kann die Einstellung der Arbeiten angeordnet werden.

Eine Baugenehmigung (Artikel 57.1.1 der Verordnung über Baumaßnahmen der Stadt Luxemburg (Règlement sur les bâtisses)) ist zu beantragen für

  • jeden Neubau
  • Erweiterungsbauten, Aufstockungen und Umbauten an Bestandsgebäuden, ebenso wie für alle anderen Veränderungen an Mauern, Trennwänden, tragenden Elementen und Dächern
  • allgemein alle Arbeiten an den Außenteilen eines in einer geschützten Zone befindlichen Gebäudes [SPR] ;
  • das Anbringen von Vordächern, Markisen, Rollläden und Werbeträgern
  • das Errichten oder Ändern jeder Art von Zaun entlang öffentlicher Straßen
  • den Bau von Brunnen, Wasserzisternen, Silos, Mist- und Jauchegruben
  • Abrissarbeiten
  • Erdarbeiten wie Aushub und Anschütten von Boden, Errichten von Stützmauern
  • Freiraumgestaltungen
  • jegliche Nutzungsänderung von Räumen oder Räumlichkeiten

Geschützte Zonen/„Ensembles sensibles“

Im Interesse der Erhaltung des historischen und architektonischen Erbes und der harmonischen Gesamtgestaltung können Ihnen in den geschützten Zonen spezielle Bau- bzw. Umbaubedingungen auferlegt werden. Diese ästhetischen Bedingungen beziehen sich auf die Fassaden und Dächer. Die Stadt kann bestimmte Arbeiten subventionieren, diese müssen jedoch zuvor genehmigt worden sein. Um Probleme zu vermeiden, erkundigen Sie sich vor dem Erwerb eines Grundstücks oder der Planung von Bauarbeiten beim Service Urbanisme (Dienststelle Stadtplanung) über die baulichen Möglichkeiten.

Formulare

Tracking (FR)

Genehmigung durch den Service Hygiène

Die Baugenehmigung durch die Stadt (Police des bâtisses, Bauaufsicht) ist nur mit einer Stellungnahme des Service Hygiène (Dienststelle Hygiene) zum Müllraum gültig. Diese Stellungnahme ist für Neubauten, Umbauten eines Bestandsgebäudes und die Nutzungsänderung eines Gebäudes erforderlich, auch wenn diese nur Teile des Gebäudes betrifft.

Einzureichende Dokumente

Offizieller Antrag mit folgenden Angaben:

  • Kontaktdaten des Architekturbüros (Ansprechperson für das Projekt)
  • Kontaktdaten des Bauherrn
  • Einzelheiten des Projekts
  • voraussichtlicher Termin der Schlüsselübergabe

Tabellen mit folgenden Angaben: 

  • Wohneinheiten: Brutto- und Nettoflächen in m2 und max. Bewohneranzahl
  • Geschäfte: Geschäftszweig sowie Brutto- und Nettoflächen in m2
  • Büros: Bruttoflächen in m2 und Anzahl der Arbeitsplätze
  • Restaurant/Imbissstube: Bruttoflächen in m2 und Anzahl der Sitzplätze und Servicerunden pro Tag
  • Bars: Brutto- und Nettoflächen in m2
  • Hotels: max. Bettenzahl
  • Diskotheken: Höchstzahl von Personen
  • Kinderkrippen und Schülerhorte: Gesamtfläche in m2 und Höchstzahl von Personen nach Altersgruppe, einschließlich Personal, Mahlzeiten pro Tag

Pläne und Dokumente:

  • im Falle eines Teilbebauungsplans (plan d'aménagement particulier, PAP): Kopie des grafischen und schriftlichen Teils, der das Projekt betrifft
  • Schnitt mit den Zu- und Ausgängen des Gebäudes/der Gebäude
  • Plan für den Müllraum im Maßstab 1:100, einschließlich Schriftfeld mit Datum und Nummer des Plans
  • Weg für das Verladen des Müll (vom Müllraum zur Straße, Breite des Gangs und der zu passierenden Türen)
  • Angabe des beim Hinausbringen der Mülltonnen zu bewältigenden Gefälles

Technische Vorschriften

  • Mülltonnen (2 Räder): Tür und Gang: Mindestbreite 1,10 m
  • Container (4 Räder): Tür und Gang: Mindestbreite 1,50 m

Für das Hinausbringen der Mülltonnen erforderliche Mindesthöhe auf der Strecke: 2 m

Kostenpflichtige Dienstleistung „Hinausbringen und Zurückstellen der Mülltonnen“: maximale Distanz 25 m, Rampe ausschließlich mit einem Gefälle < 8 %

Genehmigung durch den Service Canalisation

Die Baugenehmigung durch die Stadt (Police des bâtisses) ist nur mit einer Genehmigung für den Sanitäranschluss/-umbau gültig.

Die verwendeten Materialien müssen die DIN-Norm 1986 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ in der geänderten Fassung der technischen Vorschriften für Abwasseranschlüsse und -anlagen der Stadt Luxemburgvom 22. August 1991 (Prescriptions techniques d'exécution des raccordements et installations d'égout) erfüllen.

Dem Antrag in zweifacher Ausfertigung beizulegende Pläne und Schriftstücke

  • Auszug aus dem Katasterplan
  • Lageplan des Baugrunds und der dort errichteten (oder zu errichtenden) Bauwerke im Maßstab 1:500
  • Pläne aller Gebäudeebenen mit Angabe der Bestimmung der verschiedenen Räumlichkeiten im Maßstab 1:100 oder 1:50
  • Schnitte der Bauwerke entsprechend der Führung der Anschlussleitung im Maßstab 1:100 oder 1:50, mit Angabe der Lage und des Niveaus des öffentlichen Abwassersystems

In den Plänen des 3. und 4. Punktes müssen alle Anlagen und Leitungen zur Abführung des Abwassers eingezeichnet sein, und insbesondere die Neigung, die Sektion und das Material der Rohre

Bei der Anfertigung der Pläne zu beachtende Regeln

  • Die Abwasser- und Regenwasserleitungen müssen strikt getrennt gehalten werden.
  • In den Plänen sind alle mit den Abwasserleitungen verbundenen Sanitäranlagen, etwa WCs, Abwaschbecken, Überläufe, Bäder, Wasserhähne usw. einzuzeichnen und gelb zu markieren.
  • Vorhandene Anlagen, die den Bestimmungen des genannten Verordnung entsprechen und instand gehalten sind, sind schwarz darzustellen, neue Regenwasserleitungen blau und neue Abwasserleitungen rot, neue Lüftungsleitungen grün, neue mit einem Öl- und Benzinabscheider verbundene Leitungen orange, neue mit einem Fettabscheider verbundene Leitungen braun.
  • Alle Höhenangaben müssen sich auf ein spezifisches Niveau beziehen.

Die technische Abteilung des Service Canalisation (Dienststelle Kanalisation) kann gegebenenfalls die Anfertigung zusätzlicher Detailzeichnungen, das nachprüfbare Ergebnis der Dimensionsberechnung der Rohre und die Angabe der auf die allgemeine Höhenmessung bezogenen Niveaus anfordern.

Genehmigung durch den Service Eaux

Die Baugenehmigung durch die Stadt (Police des bâtisses) ist nur mit einer positiven Stellungnahme des Service Eaux (Dienststelle Wasserversorgung) zur Lage und Dimensionierung des Technikraums gültig.

Diese Stellungnahme ist für Neubauten sowie Umbauten/Erweiterungsbauten an Bestandsgebäuden erforderlich.

In dreifacher Ausfertigung einzureichende Dokumente

  • Auszug aus dem Katasterplan
  • allgemeiner Lageplan
  • Plan mit der Lage des Technikraums
  • Längs- und Querschnitt(e) des Technikraums, aus dem seine Lage in Bezug auf das Straßennetz hervorgeht

Für große Gebäude (> 15 Einheiten):

  • Berechnung der Abflussmenge gemäß DIN 1988
  • Hydraulikplan des Konzepts der Trinkwasserversorgung im geplanten Gebäude
  • Angabe des Brandbekämpfungskonzepts (Wandhydranten, Sprinkler, Innenhydrantennetz)

Für eine positive Stellungnahme des Service Eaux sind folgende Regeln zu beachten:

  • Der Anschluss muss den Bestimmungen der Gemeindeverordnung über die Wasserversorgung der Stadt Luxemburg entsprechen.

  • Die aktuell geltenden Normen sind strikt einzuhalten, insbesondere DIN 1988-100 und DIN EN 1717.

Für weitere Informationen und Auskünfte kontaktieren Sie bitte die Technische Abteilung des Service Eaux (Ansprechperson: Tom Wagner, Tel.: 4796-4334/twagner@vdl.lu).

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