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Internationaler Endometriose-Tag

Im Rahmen des internationalen Endometriose-Tags am 30. März 2020 organisiert die Stadt eine Reihe von Veranstaltungen (eine Konferenz mit Podiumsdiskussion, eine Ausstellung, Schreibwerkstätten usw.), um dieser Krankheit Sichtbarkeit zu verleihen, die bis dato - in der Öffentlichkeit, bei den Patientinnen sowie zahlreichen Gesundheitsfachkräften - noch wenig bekannt ist.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische Krankheit, die etwa 10 % aller Frauen betrifft! Die wichtigsten Symptome dieser Krankheit sind vielfältig und hängen von der exakten Lokalisation der Krankheit ab: u. a. schmerzhafte Perioden, starke Blutungen, Unfruchtbarkeit, Störungen der Verdauung und der Blasenfunktion, chronische Müdigkeit, Schmerzen im Becken- und unteren Rückenbereich, Dyspareunie. Bei dem häufigsten Symptom, Schmerzen, handelt es sich nicht um Menstruationsbeschwerden, die mit Paracetamol behandelt werden können, sondern eine starke Beeinträchtigung, die mehrere Tage anhalten kann. In den schwerwiegendsten Fällen können diese Schmerzen chronisch werden (Quelle: endofrance).

Obwohl die Erforschung dieser Krankheit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, dauert es im Durchschnitt - von den ersten Symptomen bis zur Diagnose und Behandlung - zwischen 7 und 10 Jahren.

Konferenz mit Podiumsdiskussion

Um die verschiedenen Aspekte dieser Krankheit (Ursachen, Symptome, Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten usw.) besser beleuchten zu können, werden auch eine Naturheilpraktikerin und eine Psychologin an den Diskussionen teilhaben. Eine Moderatorin wird die Gespräche anleiten. Darüber hinaus werden Videogespräche mit betroffenen Frauen gezeigt.

Ziele:

  • über die Ursachen, Symptome, Folgen und Behandlungsoptionen dieser Krankheit zu informieren und Patientinnen, der Öffentlichkeit sowie Fachkräften des Gesundheitsbereichs die Möglichkeit zum Austausch zu bieten.

Diese Sensibilisierungs- und Informationsveranstaltung wird gemeinsam mit den Gemeindeverwaltungen Düdelingen und Bettemburg sowie den Vereinen „CID-Fraen an Gender“, „Cigale“, „Voix de jeunes femmes“ und „Alaf“ (Association luxembourgeoise des Amis de la Fondation Louvain) organisiert.

Ablauf der Veranstaltung

Termin, Uhrzeit und Ort

30. März 2020 um 19:00 Uhr im Tramsschapp (49, rue Ermesinde L-1469 Luxembourg)

  • 19:00 Uhr: Empfang (für den kleinen Hunger ist gesorgt)
  • 19:30 Uhr: Grußworte
  • 19:35 Uhr: Vortrag über die jüngst erzielten Fortschritte in der Endometriose-Forschung von Prof. Jean-Luc Squifflet, Gynäkologe an den Universitätskliniken Saint-Luc – UC Louvain
  • 20:05 Uhr: Podiumsdiskussion über die verschiedenen Aspekte der Krankheit sowie die Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten, Moderation: Anne Schaaf (Journalistin)

    Beteiligte:
    • Suzanne Hilt, Naturheilpraktikerin (Deutschland)
    • Anne-Marie Antoine, Psychologin bei Planning Familial
    • Dr Aissatou Diagne, Gynäkologe im CHL - Centre Hospitalier de Luxembourg (Luxemburg)
    • Dr Marc Stieber, Gynäkologe in der Clinique Bohler (Luxemburg)
    • Prof. Jean-Luc Squifflet, Gynäkologe (Belgien)
  • 21:00 Uhr: Abschluss und Umtrunk

Sprachen

Deutsch, Französisch und Englisch (eine Simultanübersetzung wird angeboten).
 

Diese Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit und der Eintritt ist kostenlos.
Die Anmeldung ist erwünscht: egalite@vdl.lu (aber nicht obligatorisch).

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Kontakt

9, Bd F.D. Roosevelt
L-2450 Luxembourg