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Welt-Endometriose-Tag

Im Rahmen des Welt-Endometriose-Tags am 30. März 2022 organisierte die Stadt Luxemburg ein Austauschtreffen für Betroffene sowie eine Konferenz mit Podiumsdiskussion, die etwas später, am 10. Mai 2022, stattfinden wird. Ziel ist es, dieser Krankheit Sichtbarkeit zu verleihen, die bis dato - in der Öffentlichkeit, bei den Patientinnen sowie zahlreichen Gesundheitsfachkräften - noch wenig bekannt ist.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische Krankheit, die etwa 10 %* aller Frauen betrifft!

Die wichtigsten Symptome dieser Krankheit sind vielfältig und hängen von der exakten Lokalisation der Krankheit ab: U. a. schmerzhafte Perioden, starke Blutungen, Unfruchtbarkeit, Störungen der Verdauung und der Blasenfunktion, chronische Müdigkeit, Schmerzen im Becken- und unteren Rückenbereich, Dyspareunie. Bei dem häufigsten Symptom, Schmerzen, handelt es sich nicht um Menstruationsbeschwerden, die mit Paracetamol behandelt werden können, sondern eine starke Beeinträchtigung, die mehrere Tage anhalten kann. In den schwerwiegendsten Fällen können diese Schmerzen chronisch werden (Quelle: endofrance).

Obwohl die Erforschung dieser Krankheit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, dauert es auch heute noch von den ersten Symptomen bis zur Diagnose und Behandlung im Durchschnitt zwischen 7 und 10 Jahren.

*Auch nichtbinäre Menschen, Transmänner und Cis-Männer können betroffen sein. Da Endometriose als eine Krankheit von Frauen gesehen wird, sind die Erfahrungen dieser Menschen noch unsichtbarer. Im Rahmen unserer Konferenz wollen wir auch ihnen eine Stimme geben.

Austauschtreffen für betroffene Personen (30.03.2022)

Bei einem zwanglosen Treffen konnten sich Endometriose-Betroffene über ihre Krankheit und ihr Leiden, aber auch über ihre Bewältigungsstrategien austauschen.

Dieses Treffen wurde von der Stadt Luxemburg in Zusammenarbeit mit CID Fraen an Gender, der Stadt Düdelingen und der Gemeinde Bettemburg veranstaltet.

Konferenz mit Podiumsdiskussion (10.05.2022)

Konferenz mit Podiumsdiskussion am 10. Mai 2022

Um die verschiedenen Aspekte dieser Krankheit (Ursachen, Symptome, Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten usw.) besser beleuchten zu können, werden auch Fachkräfte der Gynäkologie (aus Luxemburg und dem Ausland), der Alternativmedizin und der Psychologie an den Diskussionen teilhaben. Eine Moderatorin wird die Gespräche anleiten. Darüber hinaus werden Videogespräche mit betroffenen Frauen gezeigt.

Ziele:

über die Ursachen, Symptome, Folgen und Behandlungsoptionen dieser Krankheit zu informieren und Patientinnen, der Öffentlichkeit sowie Fachkräften des Gesundheitsbereichs die Möglichkeit zum Austausch zu bieten

Diese Sensibilisierungs- und Informationsveranstaltung wird gemeinsam mit den Gemeindeverwaltungen Düdelingen und Bettemburg sowie den Vereinen CID-Fraen an Gender, Centre LGBTIQ + Cigale, CESAS (Centre national de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle) und Alaf (Association luxembourgeoise des Amis de la Fondation Louvain) organisiert.

Termin, Uhrzeit und Veranstaltungsort

10. Mai 2022 um 19:00 Uhr im Tramsschapp (49, rue Ermesinde L-1469 Luxembourg)

Programm:

  • 19:00 Uhr: Empfang (für den kleinen Hunger ist gesorgt)
  • 19:30 Uhr: Grußwort
  • 19:35 Uhr: Vortrag über die jüngst erzielten Fortschritte in der Endometriose-Forschung von Prof. Jean-Luc Squifflet, Gynäkologe an den Universitätskliniken Saint-Luc – UC Louvain
  • 20:05 Uhr: Podiumsdiskussion über die verschiedenen Aspekte der Krankheit sowie die Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • 21:00 Uhr: Abschluss und Umtrunk

Beteiligte:

  • Susanne Hilt, Naturheilpraktikerin (Deutschland)
  • Anne-Marie Antoine, Psychologin bei Planning Familial
  • Dr Marc Stieber, Gynäkologe in der Klinik Bohler (Luxemburg)
  • Prof. Jean-Luc Squifflet, Gynäkologe (Belgien)

Sprachen:

Deutsch, Französisch und Englisch (eine Simultanübersetzung wird angeboten)

Diese Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit und der Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich:egalite@vdl.lu.

Die Veranstaltung erfolgt gemäß den zu dem Zeitpunkt gültigen Hygienebestimmungen.

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