Verteilung von Jodtabletten

Kommunaler Plan zur Verteilung von Jodtabletten

Im Rahmen der staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und insbesondere zur Umsetzung des Notfallplans (PIU) im Falle eines nuklearen Notfalls sind die Gemeinden verpflichtet, die Verteilung von Jodtabletten sicherzustellen. Zu diesem Zweck hat die Stadt einen kommunalen Verteilungsplan erarbeitet.

Verteilung von Jodtabletten außerhalb von Krisenzeiten (fortlaufend)

Die Stadt richtet eine Stelle für die fortlaufende Verteilung von Jodtabletten ein.

Neue Bürgerinnen und Bürger erhalten bei der Meldung ihres Wohnsitzes im Bierger-Center eine Schachtel Jodtabletten mit den erforderlichen Anweisungen für die Einnahme.

Einwohner/innen, die ihre Tabletten verloren oder keine erhalten haben, können diese ebenfalls im Bierger-Center anfordern.

Umfassende Informationen zu den Jodtabletten (Anweisungen, Zielgruppe, Dosierung usw.) sowie zu allen anderen, mit den Notfallplänen (PIU) der luxemburgischen Regierung verbundenen Maßnahmen finden Sie unter www.infocrise.lu/de.

Verteilung in Schulen, Schülerhorten und Kinderkrippen

Um eine bessere Verfügbarkeit von Jodtabletten für die am stärksten gefährdeten Altersgruppen sicherzustellen, wurde in allen städtischen Schulen, Schülerhorten und Kinderkrippen ein entsprechender Vorrat angelegt.

Im Falle eines nuklearen Notfalls werden die Tabletten auf behördliche Anordnung direkt vor Ort an die Kinder verteilt.

Verteilung im Falle eines nuklearen Notfalls

Damit sich Personen, die keine Tabletten mehr zur Verfügung haben, möglichst rasch wieder mit Tabletten versorgen können, ist im kommunalen Plan auch eine Verteilung von Tabletten an die Bevölkerung im Falle eines nuklearen Notfalls vorgesehen.

Alle praktischen Hinweise betreffend die Verteilung werden rechtzeitig über die üblichen Informationskanäle (Medien, offizielle Website usw.) bekanntgegeben.

Hinweise zur Einnahme

Die Jodtabletten dürfen nur auf Anweisung der zuständigen Behörden eingenommen werden.

Die entsprechende Anweisung wird der Bevölkerung über die Medien und die Website www.infocrise.lu/de mitgeteilt.