Das Denkmal des Maquis

Dieses Denkmal wurde 1994 vom Groupement indépendant des Maquisards luxembourgeois errichtet. Beim Bau der Tram wurde es 2016 entfernt und sorgfältig restauriert. Im Jahr 2023 wurde das Denkmal hinter dem restaurierten Zaun auf dem Friedhofsgelände wieder aufgestellt. Sein Standort liegt weiterhin an der Allée des Résistants et Déportés und bietet die seinem Charakter angemessene Andachtsstimmung. Das Denkmal entlang der ersten Allee hält die Vorbeigehenden dazu an, der 500 jungen Luxemburger/innen zu gedenken, die während des Zweiten Weltkriegs als Freiwillige im Maquis oder in der Miliz der Stadt Vianden an der Seite der Alliierten aktiv gegen die nationalsozialistischen Besatzer kämpften. Die Maquisarden agierten in geheimen Gruppen, die oft in kleine Einheiten in abgelegenen Gebieten aufgeteilt waren. Diese Widerstandskämpfer setzten alles daran, sich der Wehrpflicht zu entziehen, alliierten Flugzeugen beim Überfliegen der Grenze zu helfen und koordinierten die Propaganda gegen die Besatzer. 74 von ihnen sind für die Freiheit ihres Vaterlandes gestorben.