Traditioneller Markt anlässlich der Oktave
Der Ursprung des „Mäertchen“ (Oktavmarkt) liegt in der Oktave, einer religiösen Feierlichkeit zu Ehren der Jungfrau Maria, der Stadt- und Landespatronin Luxemburgs, die Pilgerinnen und Pilger aus dem ganzen Land und der Großregion nach Luxemburg-Stadt zog. Ursprünglich dauerte die Oktave acht Tage (daher der Name), heute dauert sie zwei Wochen zwischen Ostern und Pfingsten und beginnt am 3. Samstag nach Ostern.
Ursprünglich bot das „Mäertchen“ den fastenden Pilgern, die in erster Linie vom Land stammten und selten die Stadt besuchten, Gelegenheit, einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, und im Anschluss an die Messe in der Stadt ihre Einkäufe zu tätigen.
Obwohl das „Mäertchen“ mit seinen Spielständen und Jahrmarktsattraktionen heute eher wie ein Volksfest wirkt, hat es seinen Zauber und seine Attraktivität nicht eingebüßt. Jahr für Jahr strömen während der 16 Tage des „Mäertchen“ Tausende Besucherinnen und Besucher ins Stadtzentrum, um die besonders freundliche Atmosphäre zu genießen.
Ausgabe 2026
Rund um eine 1000 m2 große überdachte Terrasse sind in diesem Jahr an die 50 Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten sowie verschiedene Spielstände und Jahrmarktsattraktionen angeordnet, die den Markt besonders einladend machen und für eine gesellige Atmosphäre sorgen.
Wann:
Samstag, 25. April bis Sonntag, 10. Mai 2026
Öffnungszeiten:
11:00 bis 22:00 Uhr (die Stände dürfen bis 23:00 Uhr geöffnet bleiben)
Wo:
Place Guillaume ll
Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Jedes Jahr lässt die Stadt Luxemburg im Vorfeld durch den Verein Info-Handicap die Zugangsmöglichkeiten zum „Mäertchen“ für Personen mit eingeschränkter Mobilität überprüfen, um so die Betroffenen besser informieren zu können und das vom Wirtschaftsministerium vergebene Label EureWelcome für Kulturstätten und temporäre Sehenswürdigkeiten zu erhalten.
Durch die Haltebereiche für Personen mit eingeschränkter Mobilität in der <em>Rue Notre-Dame</em> (in unmittelbarer Nähe zur Kathedrale) haben betroffene Personen leichteren Zugang zur Kathedrale und zum Markt. In der <em>Rue Notre-Dame</em> (gegenüber der Kathedrale) sind auch zusätzliche Stellplätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität vorgesehen.
Anfahrt
- Tram: Linie T1, Haltestelle „Hamilius“
- Mit dem Bus: Haltestellen „Hamilius“, „Roosevelt“ und „Monterey“
- vel’OH!: Stationen „Gëlle Fra“ und „Knuedler“
- Parkmöglichkeiten: „Monterey“, „Royal-Hamilius“, „Knuedler“ und „Saint-Esprit“