DOMMELDINGEN: Kulturzentrum und Begegnungsstätte „Drescherhaus“

Mit dem Sanierungs- und Umbauprojekt des Grundstücks, das sich zwischen der Rue du Château und dem Sentier de la Scierie befindet und auf dem die ehemalige Schreinerei Drescher untergebracht ist, erhält der Stadtteil Dommeldingen ein neues Kulturzentrum und eine Begegnungsstätte (Centre Culturel et Sociétaire). Die Identität des Gebäudes wurde dabei bewahrt und es wurde in die urbane Umgebung integriert.

Das Projekt „Drescherhaus“ beinhaltet den Umbau und die Sanierung des Hauptgebäudes sowie des Daches, den Abriss des Nebengebäudes sowie den Neubau einer Erweiterung im Hinblick auf eine zukünftige Nutzung als Kulturzentrum und Begegnungsstätte. Das Gebäude umfasst nun zwei unabhängige Gebäudeteile, die sich insgesamt über drei Stockwerke erstrecken.

Einweihung: 11. Juli 2018
Bauherr: Service Bâtiments (Dienststelle Gebäude) der Stadt Luxemburg

LIMPERTSBERG: Gebäude für Sozialwohnungen und Wohnungen zu moderaten Preisen

Um urbane und zeitgenössische Wohnungen für eine gemischte Bevölkerung zu errichten, hat die Stadt Luxemburg 2013 einen Architekturwettbewerb für die Planung und den Bau von Sozialwohnungen sowie für die Planung, den Bau und den Verkauf von Wohnungen zu moderaten Preisen auf fünf Parzellen an der Rue de l'Avenir in Luxemburg-Limpertsberg ausgeschrieben.

- Die drei Gebäude mit Sozialwohnungen und Mietwohnungen zu moderaten Preisen umfassen insgesamt 34 Einheiten.

- Die zwei Gebäude für Eigentumswohnungen zu moderaten Preisen umfassen 30 Einheiten, d. h. jeweils 15 Wohnungen. Der Verkaufspreis wurde auf 3775 €/m² (ohne Steuern) festgelegt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Stadt Eigentümerin der beiden Grundstücke bleibt (Erbpachtvertrag für 99 Jahre).

Einweihung: 15. Juni 2018
Bauherr: Service Bâtiments (Dienststelle Gebäude) der Stadt Luxemburg

MERL/BELAIR: Pavillon im Merl-Park

Das Pavillon-Projekt im Merl-Park umfasst einerseits die Sanierung des bestehenden Rundpavillons und andererseits den Bau eines östlich daran anschließenden Nebengebäudes. Durch diese Maßnahme werden die Räumlichkeiten des Service Parcs (Dienststelle Parkanlagen) sowie die zum Restaurant gehörende Küche und dessen sanitäre Einrichtungen in einem Gebäudekomplex vereint.

Durch diesen Anbau konnte der bestehende Pavillon von sämtlichen Strukturen unterhalb des Gebälks befreit und ein geräumiger Speisesaal mit Blick auf den Teich, den Park und den Kinderspielplatz erschaffen werden.

Einweihung: 19. April 2018
Bauherr: Service Bâtiments (Dienststelle Gebäude) der Stadt Luxemburg

GASPERICH: Wasserturm am Ban de Gasperich

Der Stadtteil Ban de Gasperich entwickelt sich rasant und angesichts der zahlreichen vor Ort umgesetzten Projekte (Büros, Geschäfte, Wohnungen, Hotel- und Gastronomiegewerbe) wächst seine Bevölkerung stetig an.
Um die Zukunftsfähigkeit des Ban de Gasperich zu sichern und eine ausreichende Wasserversorgung des neuen Stadtteils und der umliegenden Viertel zu gewährleisten, erwies sich der Bau eines neuen Wasserturms als notwendig.

Wichtige Daten

Im September 2012 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um Vorentwürfe für einen neuen Wasserturm zu erhalten. Aus den ursprünglich 32 Bewerbungen wurden fünf Architekturbüros für die Teilnahme an der Wettbewerbsphase ausgewählt.

Am 19. Februar 2013 vergab die Jury den 1. Preis an das Architektur- und Designstudio Jim Clemes, das die Arbeiten in Zusammenarbeit mit den Planungs- und Ingenieurbüros Schroeder & Associés, T/E/S/S sowie Licht Kunst Licht AG ausführt.

Die Bauarbeiten begannen im November 2015 und wurden nach einer Dauer von 30 Monaten im März 2018 abgeschlossen.

Das Projekt in Zahlen

Der Wasserturm am Ban de Gasperich hat eine Höhe von 68,43 Metern und verfügt über zwei Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 500 m³; dies entspricht einer Gesamtkapazität von 1000 m³. Insgesamt wurden 2750 m³ Beton sowie 525 Tonnen Stahl für den Bau verwendet. Die Fassade besteht aus 1106 Aluminiumpaneelen mit einer Gesamtfläche von 3628 m².

Einweihung: 20. März 2018