Pflanzung einer Gourmet-Hecke in Hamm
Am Montag, den 23. März 2026 hat die Stadt Luxemburg durch die Pflanzung einer Gourmet-Hecke auf einem Grundstück in Hamm ihr Engagement für den Umweltschutz bekräftigt. Insgesamt haben etwa 90 Schülerinnen und Schüler der Zyklen 2.1 bis 4.2 der Grundschule Hamm aktiv daran mitgewirkt, rund 400 Obstbäume und Sträucher mit essbaren Beeren zu pflanzen.
Diese Initiative, die vom Service Forêts (Dienststelle Wälder) in Zusammenarbeit mit der Abteilung activités-nature (Aktivitäten in der Natur) des Service Enseignement (Dienststelle Schulwesen) durchgeführt wurde, ist Teil eines bereits angelaufenen Umweltprojekts. Anfang 2025 hatte der Service Forêts den Standort durch die Pflanzung von 32 großen Kastanienbäumen bereichert. Diesmal wurden weitere 150 Bäume wie Ahorn, Kirsche, Eberesche, Birke und Lärche hinzugefügt, die in Reihen angeordnet sind. Dies ist Teil des zweiten kommunalen Agroforstprojekts, das sich an das 2025 durchgeführte Projekt im Eecherfeld anschließt. Auf der angrenzenden Wiese wurde ein Obstgarten mit 70 Bäumen angelegt, wodurch sich das gesamte Gelände nach und nach in eine Art „Gourmet-Wald“ verwandelt. Dieser Obstgarten besteht aus niederstämmigen Apfel- und Birnbäumen, die für die Ernte durch Kinder geeignet sind, sowie aus 40 hochstämmigen Kirschbäumen verschiedener luxemburgischer Arten – ein Beitrag zur landesweiten Erhaltung dieser alten Sorten. Langfristig können Groß und Klein hier nach Belieben Früchte und Beeren pflücken und so den Reichtum der lokalen Artenvielfalt entdecken. Zudem wurde im Obstgarten ein großer Insektenturm aufgestellt, der vielen kleinen Tieren wie Wildbienen, verschiedenen Insekten, Kleinsäugern, Amphibien, Reptilien, Vögeln und sogar Fledermäusen Unterschlupf bietet.
Das Projekt steht im Einklang mit der Roadmap des Service Forêts , welche die Prioritäten der Stadt beim Schutz von Wäldern und Bäumen festlegt. Die Roadmap sieht unter anderem die ökologische Aufwertung bestehender landwirtschaftlicher Flächen sowie die Schaffung grüner Korridore durch die Pflanzung von Bäumen und Hecken vor und trägt so zur Stärkung der Biodiversität und des Naturerbes der Hauptstadt bei.
Angesichts des Klimanotstands und um ihre in der Schöffenratserklärung 2023–2029 festgelegten Verpflichtungen zu erfüllen, hat die Stadt den Naturschutz zur obersten Priorität erklärt. Deshalb setzen sich der Service Forêts und der Service Parcs (Dienststelle Parkanlagen), die für die Pflege der Wälder und Grünflächen auf dem Gebiet der Hauptstadt verantwortlich sind, in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten dafür ein, die Waldökosysteme widerstandsfähiger zu machen und die Stadt- und Parkbäume zu schützen. Das Umweltengagement der Stadt beschränkt sich jedoch nicht auf den Schutz des existierenden Bestandes: Dank der Bemühungen der städtischen Dienststellen und staatlichen Stellen sollen auf dem Gebiet der Hauptstadt bis 2030 zudem mehr als 30 000 neue Bäume gepflanzt werden. Die Entwicklung der Anzahl der Bäume kann in Echtzeit auf 30000.vdl.lu verfolgt werden.