Die Stadt Luxemburg tritt dem kommunalen Pakt für interkulturelles Zusammenleben bei
Am Montag, den 4. Mai 2026 hat die Stadt offiziell ihren Beitritt zum kommunalen Pakt für interkulturelles Zusammenleben erklärt, der zwischen dem Bürgermeister- und Schöffenkollegium, dem Minister für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen und dem Präsidenten des Luxemburgischen Städte- und Gemeindeverbands geschlossen wurde.
Der Beitritt zeugt von dem erklärten Willen der Stadt, ihre Bemühungen um den sozialen Zusammenhalt der in ihrem Gebiet lebenden und arbeitenden Menschen fortzusetzen und zu verstärken. Mit einer besonders multikulturellen Bevölkerung, von der mehr als 70 % der Einwohner/innen keine luxemburgische Staatsangehörigkeit besitzen, verfolgt die Stadt seit vielen Jahren eine Integrationspolitik, die sich in konkreten Initiativen niederschlägt, welche den interkulturellen Dialog und Austausch sowie die aktive Teilnahme der Bürger/innen am sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben fördern.
Der Service Intégration et besoins spécifiques (Dienststelle Integration und spezifische Bedürfnisse) arbeitet eng mit der beratenden kommunalen Integrationskommission, den im Bereich Interkulturalität tätigen Vereinen sowie den verschiedenen Dienststellen der Stadt Luxemburg zusammen. Die Dienststelle ist bestrebt, den Bedarf in Zusammenhang mit der kulturellen Vielfalt zu ermitteln und einen geeigneten Aktionsplan zu entwickeln, der bestmöglich auf die bestehenden Bedürfnisse eingeht. Zu den wichtigsten Initiativen im Bereich des Zusammenlebens zählen unter anderem die „Rencontres sans frontières – Begegnungen ohne Grenzen“, die Organisation der luxemburgischen Sprach- und Kulturkurse, die Willkommensabende „Fêtes de bienvenue“, die alljährliche Begegnungsveranstaltung „MusiqCITE – musikalische Begegnung im Zeichen von Interkulturalität und Integration“ oder die Teilnahme am Festival für Migration, Kulturen und Staatsbürgerschaft.
Die Stadt freut sich über die neuen Perspektiven, die der kommunale Pakt für interkulturelles Zusammenleben bietet. Er wird die Maßnahmen zugunsten einer offenen Stadt verstärken, in der Multikulturalismus gefeiert wird und die weiterhin Auswanderer und Auswanderinnen sowie Studierende aus aller Welt anzieht.