Programm

Von Mitte Juli bis Mitte September verwandelt sich die Place de Roedgen in einen Ort voller Begegnungen und Entdeckungen in einer entspannten Atmosphäre im Herzen des Stadtviertels.

Genießen Sie den ganzen Sommer über kostenlos die temporären Einrichtungen.

Darüber hinaus werden am Ende der Arbeitswoche sowie am Wochenende kostenlose Aktivitäten angeboten: Workshops, Animationen, gesellige Momente und Aktivitäten für alle Altersgruppen.

Die Hauptthemen des Programms:

  • Begegnung und Austausch
  • Kultur und Kulturerbe
  • Natur und Artenvielfalt
  • Kinder und Familien
  • Sport und Wellness

Bei ungünstigen Wetterbedingungen können bestimmte Aktivitäten abgesagt, verschoben oder angepasst werden.

Termine:

Juli

DatumUhrzeitAktivitätBeschreibungVeranstalter/in
Donnerstag, 16. Juli16:00–21:00 UhrLange TafelMoment der Begegnung und des Austauschs im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu „Mäi Quartier, Meng Plaz“ an einer großen, geselligen Tafel, an der alle Bewohner/innen des Viertels willkommen sindStadt Luxemburg
Samstag, 25. Juli10:00-15:00 UhrTauschbörse und FlohmarktGeselliger Tag zum Stöbern und Tauschen, an dem Sie Gegenständen ein zweites Leben schenken könnenSIL Cessange
Freitag, 31. Juli14:00–15:00 UhrWorkshop „D’Welt vun de Beien“Entdecken Sie die faszinierende Welt der Bienen in einem interaktiven Workshop: die Arbeit des Imkers, der Bau von Bienenstöcken, die Honigherstellung und die Verwendung von BienenwachsActivités nature, Service Enseignement
Freitag, 31. Juli17:00–19:00 UhrEin Abend mit irischer Musik und irischem TanzFestlicher Abend mit traditioneller Musik und Vorführungen irischer TänzeComhaltas asbl

August

DatumUhrzeitAktivitätBeschreibungVeranstalter/in
Samstag, 1. August11:00–16:00 UhrTag des Buches Ein Tag im Zeichen der Literatur mit dem „Zéissenger Bichermaart“, einer Auswahl an gebrauchten Büchern, einer Lesung mit den luxemburgischen Autorinnen Josiane Kartheiser und Christiane Kremer rund um die TIMBA-Reihe sowie einem Konzert der „Chantres de St. Joseph“Zéissenger Bichermaart, Kremart Edition und Chantres de St. Joseph
Samstag, 8. August10:00–11:00 UhrHistorische Führung „Zessingen stellt sich vor“Entdecken Sie die Geschichte und das kulturelle Erbe des Viertels.Stadtarchiv Luxemburg und SIL Cessange
Sonntag, 9. AugustNoch zu bestätigenTag des FahrradsFahrrad-Workshop mit verschiedenen Hindernisparcours für Kinder und Jugendliche Bitte bringen Sie Ihr eigenes Fahrrad und Ihren Schutzhelm mit.SAF Zéisseng
Samstag, 29. August14:00-18:00Tischtennis-WorkshopSchnupperkurs Tischtennis für alle Niveaus Auf dem Programm stehen Technikübungen, Spiele, Trainingseinheiten und Freundschaftsspiele.Dëschtennis Zéisseng

September

DatumUhrzeitAktivitätBeschreibungVeranstalter/in
Freitag, 11. September15:00–16:30 UhrWorkshop „Insekten entdecken“Mitmachaktion zum Beobachten und Bestimmen von Insekten Lernen Sie die Unterschiede zwischen verschiedenen Arten und deren entscheidende Rolle für die städtische Artenvielfalt kennen.SIAS
Samstag, 12. September11:00–15:00 UhrLange TafelGemeinsames Essen zum Abschluss des Sommers in einer herzlichen und festlichen AtmosphäreSIL Cessange

Geschichte

An alle Einwohner/innen und Besucher/innen von Zessingen: Kennen Sie die Geschichte dieses Stadtviertels und dieses Platzes? Dieser Überblick soll Ihnen ein besseres Verständnis dieses ganz besonderen Ortes in der Stadt Luxemburg vermitteln.

Jahrhundertealte Ursprünge

Die erste urkundliche Erwähnung von Zessingen geht auf das Jahr 1083 zurück, als Graf Konrad I. der Abtei von Munster den Bauernhof „Cesingin“ einschließlich seiner Nebengebäude vermachte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich dieser Bauernhof zu einem Dorf. Aufgrund seiner Lage außerhalb der Festungsmauern von Luxemburg war das Dorf bei Konflikten jedoch leicht angreifbar und die dörfliche Entwicklung verlief schleppend. Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert wurde Zessingen mehrfach verwüstet, geplündert und in Brand gesteckt, und die Zahl der Haushalte brach deutlich ein. Im Jahr 1794 wurde das Dorf von den französischen Revolutionstruppen ein letztes Mal zerstört.

Zessingen gehörte damals zur Gemeinde Hollerich, bevor es im Zuge des Zusammenschlusses der Gemeinden Rollingergrund, Hamm, Eich, Hollerich und Luxemburg im Jahr 1920 in die Stadt Luxemburg eingegliedert wurde.

Vom ländlichen Raum zum Städtebau

Nach 1945 setzte sich der Wandel in Zessingen mit dem Bau der Wohnsiedlung zu beiden Seiten des Zéissengerbaach in der Nähe der Place de Roedgen beschleunigt fort. Der dörfliche Charakter der Ortschaft spiegelt sich jedoch noch heute in der Bedeutung wider, die den Bauernhöfen in der Ortsnamenkunde zukommt, wie etwa Fischerhaff, Tubishaff oder Thommeshaff. Am Fischerhaff, der sich auf der heutigen Place de Roedgen befand, ließ sich im Jahr 1950 die Mopedfabrik Whizzer Cycles nieder und an der Stelle des Bauernhofes Tubishaff auf dem Kohlenberg, der im Jahr 1969 durch einen Brand zerstört wurde, entstand eine Wohnsiedlung.

Die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Zessingen

Zessingen wurde neben seinen Bauernhöfen von drei weiteren symbolträchtigen Bauten geprägt: der Kirche, der Schule und dem Wasserturm. Das „Haus der Jesuiten“, das sich ungefähr an der Stelle der heutigen Place de Roedgen befand, verfügte im 18. Jahrhundert über eine Kapelle. Im Jahr 1773 wurde der Jesuitenorden jedoch aufgelöst und die Gläubigen mussten bis zum Bau einer Kirche in Zessingen, der im Jahr 1901 genehmigt wurde, in Hollerich zur Messe gehen. Im Jahr 1959 wurde Zessingen zu einer Pfarrei. Doch schon bald reichte der Platz in der Kirche für die steigende Anzahl der Gläubigen nicht mehr aus. Daher wurde das Kirchengebäude im Jahr 1972 abgerissen. An seiner statt wurde eine neue, größere Kirche erbaut und eingeweiht. Die Trümmer des alten Kirchengemäuers dienten als Fundament für den Vorplatz der neuen Kirche.

Die Kinder aus Zessingen mussten sich für ihre Schulbildung ebenfalls nach Hollerich begeben – im Jahr 1863 besuchten 63 Kinder aus Zessingen die Schule in Hollerich. Im selben Jahr beschloss der Gemeinderat den Bau einer Schule in Zessingen, die über ein einziges Klassenzimmer verfügte. Im Jahr 1921 wurde ein zweiter Klassenraum hinzugefügt. Erst im Jahr 1961 wurde das heutige Schulgebäude errichtet, das seitdem mehrfach vergrößert wurde.

In den Jahren 1932 und 1933 wird am ehemaligen Standort des Tubishaff ein Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 712 m³ und einem Überlaufpegel auf einer Höhe von 328 m errichtet.

Woher stammt der Name Place de Roedgen?

Mit „Roedgen“ wurde der alte Weg bezeichnet, der früher nach Roedgen führte. Er wurde durch den Bau des Autobahnkreuzes „La Croix de Cessange“ unterbrochen. Heute bildet die Place de Roedgen den Beginn der Rue de Roedgen, die nicht mehr direkt ins Dorf führt. Fortan ist ein Umweg nötig, um das Autobahnkreuz zu umfahren.

Ihre Meinung zählt!

Diese temporäre Einrichtung wurde entwickelt, um Begegnungen, Entspannung und Geselligkeit im Herzen des Stadtviertels zu fördern. Wir möchten gerne mehr über Ihre Eindrücke erfahren:

  • Hat Ihnen dieser Bereich gefallen?
  • Fühlen Sie sich dort wohl?
  • Was möchten Sie in Zukunft beibehalten, verbessern oder weiterentwickeln?

Ihre Anmerkungen, Ideen und Vorschläge helfen uns ganz wesentlich dabei, diese Einrichtung zu bewerten und gemeinsam die zukünftigen öffentlichen Räume der Stadt Luxemburg zu gestalten. Ihre Teilnahme ist wichtig! Nutzen Sie diesen Bereich, nehmen Sie an den Aktivitäten teil und teilen Sie uns Ihre Ideen mit. Ihr Feedback wird dazu beitragen, die öffentlichen Räume von morgen zu gestalten.

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