Erfahren Sie alles über Bienen und ihren Lebensraum
Der Stadt ist es ein besonderes Anliegen, ein Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt zu schaffen. Deshalb hat sie einen etwa 2,5 Kilometer langen Lehrpfad zum Thema Bienen in der Hauptstadt angelegt. Anhand von 12 Informationspunkten können Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren auf dem Lehrpfad die Welt der Bienen kennenlernen.
Der für alle zugängliche Spazierweg ist ca. 2,5 km lang und bringt sowohl Kindern als auch Erwachsenen die große biologische Vielfalt im Stadtgebiet näher.
Schilder in französischer, deutscher und englischer Sprache informieren über die Artenvielfalt in der Stadt und gehen dabei speziell auf die Bestäuberinsekten und eine Vielzahl damit zusammenhängender Themen ein (Wespen, Hornissen, verschiedene Arten von Wild- und Honigbienen, Lebensraum, Bienenprodukte, Problematik des Insektensterbens, Pestizide usw.).
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Die 12 Etappen des Lehrpfads
1. Luxembourg City Tourist Office (LCTO): Die Biene und die Wespe
Die Unterschiede zwischen der Biene und der Wespe.
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2. Place de Clairfontaine: Biodiversität in der Stadt
Die Biodiversität (bios = Leben, Diversität = natürliche Vielfalt lebender Organismen, Pflanzen, Tiere usw.) hilft, die Böden zu schützen, Schadstoffe aus der Luft zu filtern, das Stadtklima angenehm zu gestalten und die Lebensqualität zu verbessern. Der Anbau vieler Lebensmittel hängt von der Biodiversität ab. Eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren schützt die Umwelt.
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3. Rue du St Esprit: Pflanzenkübel und Blumenbeete
Auch wenn in der Stadt heute viele Flächen versiegelt sind, können zahlreiche Bauelemente der Stadt die biologische Vielfalt und das Entstehen einer artenreichen Flora fördern.
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4.Biisserwee: Artenvielfalt in Mauern und Felswänden
Trockensteinmauern bieten einen Lebensraum für verschiedenste Tierarten. Hier finden nicht nur Wildbienen Unterschlupf, sondern auch unzählige Insekten, Fledermäuse und Echsen.
5. Biisserwee – Treppe zum Plateau du Rham: Nistkasten für Insekten
Wildbienen oder Solitärbienen sind zwar weniger bekannt als Arbeitsbienen, die auch Honigbienen genannt werden, doch sie sind ebenso wichtig für das natürliche Gleichgewicht. Wildbienen sorgen für ergänzende Bestäubung und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität.
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6. Aussichtspunkt 1 – Plateau du Rham: Der Orientierungssinn der Bienen
Beobachten Sie mit Hilfe eines Spiegels das Innere des Bienenstocks und erleben Sie das Kommen und Gehen der Arbeitsbienen.
7. Aussichtspunkt 2 – Plateau du Rham: Pestizide - eine große Gefahr
Bienen haben immer häufiger Probleme, zurück zum Bienenstock zu finden.
8. Plateau du Rham: Ein Garten für Bestäuberinsekten
Eine Dachbegrünung hat viele Vorteile. Begrünte Dächer verbessern das Stadtklima, da sie gut isolieren und Wärme absorbieren, Regenwasser in ihrem Substrat zurückhalten und durch Verdunstung (Evapotranspiration) Feuchtigkeit regulieren (Evapotranspiration = Menge an Wasser, die über Verdunstung aus dem Boden und von Blättern in die Atmosphäre abgegeben wird).
9. Am Fuße des Bockfelsens: Das Leben der Honigbiene
Die Arbeitsbienen sind alle weiblich und nicht fortpflanzungsfähig. Nur die Königin ist fortpflanzungsfähig und für das Überleben des Volks zuständig.
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10. Am Fuße des Bockfelsens: Die Bestäubung
In einer umweltgerechten Stadt haben auch Bienen ihren Platz! Terrassen und Gärten entlang der Alzette bieten ihnen einen idealen Lebensraum. Erhalt und Schaffung von Lebensräumen: Obstgärten, Trockensteinmauern, traditionelle Gemüsegärten usw. tragen zum Erhalt der Biodiversität bei.
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11. In der Nähe der Rue Sostène Weis: Hohler Baumstamm, ein natürlicher Lebensraum
In unseren Regionen bevölkern Honigbienenvölker gern hohle Bäume, wo sie vor Regen, Kälte, Schnee und Wind geschützt sind.
Neben den natürlichen Bienenbehausungen sind Klotzbeuten eine der ersten vom Menschen gemachten künstlichen Behausungen. Sie markieren einen ersten Schritt in der alten Tradition der Bienenzucht.
12.Rue Plaetis: Die Biene und die Bienenprodukte
- Schnaps, Bonbons, Shampoo, Seife, Salbe
- Gelée royale
- Nahrung für den Bienennachwuchs, nach fünf Tagen nur noch für zukünftige Königinnen
- wird in vitalisierenden Produkten verwendet
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Termine der Führungen
Die Stadt und ihre Partner bieten zwischen März und September mehrere Führungen auf dem Lehrpfad an, der Ihnen das Bienenvolk und seine Rolle in der Umwelt näherbringt.
Praktische Hinweise:
- Kostenlose Teilnahme / Anmeldung erforderlich: inscriptions-env@vdl.lu / Tel.: 4796-4773
- Dauer: etwa 2,5 Stunden
- Termine und Sprachen:
- Donnerstag, 7. Mai um 17:00 Uhr - Französisch
- Samstag, 23. Mai um 14:00 Uhr - Luxemburgisch
- Donnerstag, 11. Juni um 17:00 Uhr - Englisch
- Samstag, 27. Juni um 14:00 Uhr - Englisch
- Donnerstag, 9. Juli um 17:00 Uhr - Englisch
- Samstag, 25. Juli um 14:00 Uhr - Französisch
- Samstag, 8. August um 14:00 Uhr - Luxemburgisch
- Donnerstag, 20. August um 17:00 Uhr - Französisch
- Samstag, 5. September um 14:00 Uhr - Englisch
- Start: Luxembourg City Tourist Office (LCTO) – Place Guillaume II
- Ende: Vor dem Eingang des Tunnels zum Grund-Aufzug
- Teilnehmerzahl begrenzt (max. 8 Personen)