Am Dienstag, den 29. September 2026 wurden Seine Exzellenz Alexander Stubb, Präsident der Republik Finland, und seine Frau Suzanne Innes-Stubb, die dem Großherzogtum Luxemburg einen Staatsbesuch abstatteten, von der Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg Lydie Polfer in Begleitung Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin im Rathaus zu einer akademischen Sitzung empfangen.

Nach der Vorstellung der Mitglieder des Schöffenrats und des Gemeinderats wurde die Sitzung mit einer Ansprache von Lydie Polfer eröffnet, gefolgt von einer Rede von Seiner Exzellenz Alexander Stubb. In ihrer Ansprache hob Lydie Polfer das gemeinsame Bekenntnis Finnlands und Luxemburgs zu den europäischen Werten hervor. Sie wies darauf hin, dass diese Werte – ebenso wie der Frieden – niemals als selbstverständlich angesehen werden dürfen und ständig geschützt werden müssen. Abschließend betonte sie, wie wichtig es sei, das Vertrauen zu wahren, den Dialog zu fördern und die Zusammenarbeit zu stärken, um den Frieden zu bewahren und die Beziehungen zwischen den Nationen zu festigen.

Anschließend wurden das finnische Präsidentenpaar und das großherzogliche Paar gebeten, das Goldene Buch der Stadt Luxemburg zu unterzeichnen. Die akademische Sitzung endete mit der Übergabe der offiziellen Geschenke. Bei dieser Gelegenheit überreichte Lydie Polfer dem Präsidenten der Republik Finnland im Namen der Stadt Luxemburg eine Nachbildung der Skulptur „Renert“, deren Original 1932 von den luxemburgischen Bildhauern François Demuth und Ernest Grosber zu Ehren des Nationaldichters Michel Rodange geschaffen wurde.

Im Anschluss an einen Empfang im Peristyl des Rathauses begaben sich S.E. der Präsident der Republik Finnland und S.K.H. der Großherzog zur Europäischen Investitionsbank, während Frau Innes-Stubb und I.K.H. die Großherzogin das Nationale Zentrum für Gewaltopfer besuchten.