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Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule

Wesentliche Faktoren, die zum schulischen Erfolg der Kinder beitragen, sind der Austausch zwischen Schule und Eltern sowie deren Einbindung in die schulischen Vorgänge.

Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer veranstaltet regelmäßig Informations- und Beratungstreffen für die Eltern. Hierbei werden in erster Linie die Zielsetzungen im aktuellen Zyklus, die zur Beurteilung der Lernfortschritte angewandten Kriterien, die Organisation der Klasse, die das Kind besucht, sowie seine Lernfortschritte besprochen.

Elternvertreter/innen

Jede Schule verfügt über mindestens zwei Elternvertreter/innen.

  • Die Elternvertreter und das Schulkomitee treffen sich mindestens dreimal pro Schuljahr und besprechen gemeinsam die Schulorganisation und alle Fragen, die das Zusammenleben in der Schule betreffen. Die Versammlungen werden auf Antrag des Schulpräsidenten oder der Elternvertreter einberufen.
  • Die Elternvertreter nehmen Stellung zum Schulentwicklungsplan und beteiligen sich an den gemeinsamen Veranstaltungen der Schulpartner.

Die Elternvertreter werden alle zwei Jahre im Oktober gewählt. Der Präsident des Schulkomitees ruft die Eltern drei Wochen vor der Wahl dazu auf, ihre Bewerbung einzureichen. Diese muss schriftlich beim Präsidenten des Schulkomitees eingereicht werden, und zwar bis spätestens drei Tage vor der Wahl. Die Elternvertreter werden im Rahmen einer Generalversammlung, zu der alle Eltern eingeladen sind, bestimmt.

Betreuung der Schulkinder

Die öffentlichen Schulen der Stadt sollen ein Ort sein, an dem sich alle Schulkinder wohlfühlen. Der Schulbetrieb funktioniert natürlich nicht immer ganz ohne Spannungen. Falls es zu Meinungsverschiedenheiten kommt, ist es wichtig, einen Dialog herzustellen, um die beteiligten Parteien wieder miteinander zu versöhnen.

Klassenlehrer/in

Jede Klasse wird von einer Klassenlehrerin bzw. einem Klassenlehrer geleitet. In der Stadt Luxemburg bestehen die Klassen durchschnittlich aus 14 oder 15 Schulkindern.
Es gehört zu den Aufgaben des Klassenlehrers,  mit den Schulkindern auf das Erreichen der im Lehrplan vorgesehenen Ziele hinzuarbeiten, ihren Wissensstand regelmäßig zu bewerten und zu dokumentieren, sowie die Eltern darüber in Kenntnis zu setzen. Der Klassenlehrer lädt die Eltern zu Gesprächen ein und arbeitet eng mit den pädagogischen und sozialpädagogischen Teams seiner Schule zusammen. Er erledigt die verwaltungstechnischen Arbeiten, die seine Klasse betreffen.

Sozialpädagogische Betreuung

Jeder Zyklus wird von einem eigens dafür vorgesehenen pädagogischen Team betreut, das aus Lehrpersonen und Erziehungspersonal besteht.
Das Team trifft sich regelmäßig, um sich über die Arbeit der Schülerinnen und Schüler, die tägliche Vermittlung der Lerninhalte und die gemachten Erfahrungen auszutauschen. Falls nötig, kann sich das pädagogische Team Rat bei den Mitgliedern eines multiprofessionellen Teams holen.

Inklusionskommission

Die Aufgabe der Inklusionskommission besteht darin, entweder auf Anfrage der Eltern, der zuständigen Lehrperson oder eines Vertreters des Schülerhorts die Betreuung von Schulkindern in die Wege zu leiten, die einer besonderen Betreuung bedürfen, sofern die Eltern sich damit einverstanden erklärt haben.

Die Inklusionskommission:

  • berät die Schule hinsichtlich einer Anpassung des Unterrichts, für welche der Klassenlehrer verantwortlich ist;
  • leitet die Betreuung von Schülern durch ein Mitglied des Betreuungsteams für Schüler mit besonderen oder spezifischen Bedürfnissen (E.S.E.B.) in der Klasse in die Wege;
  • kann eine externe Sonderbetreuung oder gegebenenfalls den Unterricht in der Klasse eines speziellen Kompetenzzentrums empfehlen.

Kontakt

3-5, rue Augustre Lumière
L-1950 Luxembourg

Öffnungszeiten

Du lundi au vendredi

de 8h à 12h
et de 13h à 17h

Betreuungsteams für Schüler/innen mit besonderen oder spezifischen Bedürfnissen

Die Schulen können auf Teams zurückgreifen, die sich um Schülerinnen und Schüler mit spezifischen Bedürfnissen (E.S.E.B.) kümmern. In diesen Teams sind Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen Psychomotorik, Psychologie, Erziehungswissenschaften usw. vertreten. Ihre Aufgabe besteht darin, in Zusammenarbeit mit den Schulen und den betroffenen Lehrkräften eine erste Diagnose zu erstellen und die weitere Begleitung der Schüler mit besonderen Bedürfnissen sicherzustellen, sollte die Schule nur ungenügend auf ihre Bedürfnisse eingehen können.

Die Koordinierung dieser Teams obliegt der Regionaldirektion.

Hat das Kind einen besonderen Hilfebedarf, dem auf Ebene der Schule nicht zufriedenstellend Rechnung getragen werden kann, so besteht die Möglichkeit, das Kind im Rahmen eines genau festgelegten Verfahrens mit dem Einverständnis der Eltern an eines der spezialisierten Kompetenzzentren für pädagogische Psychologie zu überweisen:

  • Centre de Logopédie (Logopädisches Zentrum, CL)
  • Centre pour le développement des compétences relatives à la vue (Zentrum für die Entwicklung von Kompetenzen bezüglich des Sehvermögens, CDV)
  • Centre pour le développement moteur (Zentrum für motorische Entwicklung, CDM)
  • Centre pour le développement intellectuel (Zentrum für intellektuelle Entwicklung, CDI)
  • Centre pour enfants et jeunes présentant un trouble du spectre de l’autisme (Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen, CTSA)
  • Centre pour le développement des apprentissages Grande-Duchesse Maria Teresa (Zentrum zur Förderung der Lernprozesse für von Legasthenie, Dyskalkulie, Dyspraxie usw. betroffene Schulkinder, CDA)
  • Centre pour enfants et jeunes à haut potentiel (Zentrum für Kinder und Jugendliche mit großem Entwicklungspotential, so genannte „hochbegabte“ oder intellektuell frühreife Schülerinnen und Schüler, CEJHP)
  • Centre pour le développement socio-émotionnel (Zentrum für die sozial-emotionale Entwicklung, CDSE), für Schulkinder, die von Verhaltensstörungen betroffen sind
  • Agence pour la transition vers une vie autonome (Agentur für den Übergang in ein eigenständiges Leben, ATVA), welche Jugendliche bei allen Schritten, die das Erwerbsleben betreffen, betreut und unterstützt

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf: www.men.lu.

Kontakt

17a, toute de Longwy
L-8080 Bertrange

Psychologisches Betreuungsteam

Das Psychologische Betreuungsteam (Équipe d'accompagnement psychologique, EAP) bietet psychologische Betreuung für Familien, deren Kinder eine Kinderkrippe oder einen Foyer scolaire (Schülerhort) der Stadt Luxemburg besuchen und die persönliche oder emotionale Schwierigkeiten bzw. Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Personen haben. Das Team kümmert sich um die Anliegen von Eltern und Kindern, die mit schwierigen Situationen in ihrem familiären Umfeld konfrontiert sind und steht Eltern wie Kindern beratend zur Seite.

Außerdem bietet das EAP Unterstützung und psychologische Beratung für die Mitarbeiter/innen der Kinderkrippen und Schülerhorte der Stadt Luxemburg.

Das Team setzt sich aus zwei diplomierten Psychologinnen (Viviane Becker und Marthe Droulans) zusammen, die nach Terminvereinbarung von Dienstag bis Freitag für Sie da sind. Die Termine müssen telefonisch im Sekretariat vereinbart werden, das von Montag bis Freitag, von 8:00 bis 12:00 Uhr erreichbar ist.

Kontakt

110, avenue Gaston Diderich (3e étage)
L-1420 Luxembourg

Öffnungszeiten

Ouverture du Sécrétariat

Du lundi au vendredi
de 8h à 12h

Consultations psychologiques

Du mardi au vendredi
de 8h à 17h

Die
Dienststelle kontaktieren

Kontakt

20 rue du Commerce
L-1351 Luxembourg

Anfahrt mit dem Bus

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr

Die
Dienststelle kontaktieren

Kontakt

Direction et secrétariat

34, route d'Arlon
L-1140 Luxembourg

Anfahrt mit dem Bus

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag (Verwaltung)

8:00 bis 17:00 Uhr

Montag bis Freitag (Kinderkrippen)

7:30 bis 18:30 Uhr

Die
Dienststelle kontaktieren

Kontakt

167, rue de Trèves
L2630 Luxembourg