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Termine und Uhrzeiten

18.10.2026 von 15:00 um 16:30
Balade historique et architecturale dans le quartier de la Gare à Luxembourg.

Das Bahnhofsviertel ist traditionell durch eine große Vielfalt sozialer Bedingungen und geografischer Herkunft seiner Bewohner geprägt. Heute ist es mit einem Anteil von 83 % ausländischer Einwohner der kosmopolitischste Stadtteil der Stadt Luxemburg. Diese Realität hat eine sehr spezifische historische Entwicklung: die Errichtung des Bahnhofs Luxemburg (1858), die schrittweise Urbanisierung des Bourbon-Plateaus ab den 1860er Jahren, die Fusion der bis dahin getrennten Gemeinden Luxemburg und Hollerich-Bonneweg (1920) sowie in jüngerer Zeit die Umwandlung ehemaliger Industrie- und Handwerksflächen in Wohngebiete.


Trotz dieser scheinbaren Kontinuität hat das Viertel seit 2004 tiefgreifende Veränderungen erfahren, als das Centre de Documentation sur les Migrations humaines erstmals den Stadtrundgang „Migration und Kulturerbe“ im Bahnhofsviertel anbot. Diese wirtschaftlichen und soziokulturellen Umbrüche haben das vielfältige und reiche Kulturerbe des Viertels nachhaltig geprägt. Die Nachzeichnung dieser Entwicklungen in acht thematischen Etappen ermöglicht es, zentrale Fragen der heutigen Denkmaldebatte zu stellen: Was ist Kulturerbe? Wer definiert Kulturerbe? Für wen wird Kulturerbe geschaffen? Kulturerbe oder Kulturerben?


Praktische Informationen

Treffpunkt: 2, Place de Metz, L-2954 Luxemburg-Gare

Begrenzt auf 25 Teilnehmer


Anmeldung (verpflichtend) – Lëtzebuerg City Museum

From ECHO.lu

E-Mail: visites@2musées.vdl.lu

Telefon: 4796 4500


Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00–16:30 Uhr – Stadt Luxemburg, Bahnhofsviertel


Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2026.

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