Weltwassertag
Anlässlich des Weltwassertags blickt die Stadt auf die wichtigsten Zahlen zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung im Jahr 2025 zurück.
Service Eaux
Im Jahr 2025 wurden die Bürgerinnen und Bürger mit insgesamt 8 415 537 m3 Trinkwasser versorgt und der durchschnittliche Verbrauch lag bei 21 432 m3 pro Tag. Dank technologischer Verbesserungen sank der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von 183 l/Tag im Jahr 2015 auf 163 l/Tag im Jahr 2025, was einem Rückgang um 11 % entspricht. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Durchschnitt nicht nur den Verbrauch der Einwohner/innen berücksichtigt, sondern auch den Verbrauch von Industriebetrieben, Büros, Schulen, Schwimmbädern und anderen Einrichtungen, die sich auf dem Stadtgebiet befinden.
Am Jahresende hatte das Versorgungsnetz eine Gesamtlänge von 447 164 Metern, die das gesamte Stadtgebiet abdecken. Um eine lückenlose Versorgung zu gewährleisten und mit der Stadtentwicklung in Luxemburg Schritt zu halten, müssen veraltete Leitungen ersetzt und neue Leitungen verlegt werden. So wurden bis 2025 insgesamt 4,8 km Leitungen ausgetauscht und 1,5 km neue Leitungen verlegt. Darüber hinaus setzte die Stadt die Inbetriebnahme von intelligenten Zählern fort, mit denen Lecks in den privaten Netzen der Einwohner/innen aufgespürt werden können. Im Jahr 2025 lag die Ausstattungsquote bei 57 % gegenüber 37 % im Jahr 2024.
Der Stadt ist die Qualität des verteilten Trinkwassers ein großes Anliegen. Um perfekt sauberes, gesundes Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können, wurden etwa 354 000 Euro in Analysen der Wasserqualität investiert. So wird das verteilte Wasser regelmäßigen chemischen und mikrobiologischen Kontrollen sowohl in den Quellen und Wasserspeichern als auch im Leitungsnetz unterzogen. Im Jahr 2025 wurden 4737 Analysen durchgeführt, was die vorgeschriebene Anzahl bei Weitem übertrifft.
Service Canalisation
Ende 2025 erstreckte sich das städtische Kanalisationsnetz über insgesamt 708 km, was einer Ausweitung von 4 km im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Rahmen der regelmäßigen Wartungsarbeiten wurden 419 (350) km der Rohrleitungen des Netzes gereinigt und 20 182 (22 722) Siphons sowie 4228 (4144) Abflussrinnen entleert. Um einen einwandfreien Abfluss des Abwassers zu gewährleisten, saniert der <em>Service Canalisation</em> systematisch und strategisch veraltete oder beschädigte Kanalabschnitte und führt daran Instandsetzungsarbeiten durch. Die Art der Arbeiten unterscheidet sich je nach baulichem Zustand und hydraulischer Kapazität: Ist der Zustand gut und ausreichend Kapazität vorhanden, wird der Abschnitt durch eine Innenauskleidung saniert. Bei schlechtem Zustand der Leitungen oder unzureichender hydraulischer Kapazität wird die Kanalisation neu verlegt. So wurden 520 m des Kanalisationsnetzes saniert und 3450 m an Leitungen neu verlegt.
In der Kläranlage Beggen, in der die Abwässer der Stadt, der Gemeinden Bartringen und Strassen sowie von Leudelingen-Schléiwenhaff (Gemeinde Leudelingen), der Ortschaft Roedgen (Gemeinde Reckingen/Mess) und des Westteils von Findel (Gemeinde Sandweiler) aufbereitet werden, wurden 18 296 208 m3 gereinigt. Bei der Aufbereitung von Abwasser entsteht Klärschlamm. Im Jahr 2025 wurden durch den Betrieb der Kläranlage 7308 t Schlamm produziert. Der Schlamm wurden durch Verbrennung in Luxemburg (284 t), Deutschland (6981 t) und Belgien (43 t) verwertet.