Am Mittwoch, den 23. September 2026, hat die Stadt den ersten „E-Reider“ vorgestellt. Der interaktive Bildschirm wurde zwischen den Wartehäuschen an der Bushaltestelle „Gare Rocade Quai 1“ gegenüber den Rotondes in Bonneweg aufgestellt. Die Anbringung bildet den Startschuss eines Pilotprojekts, im Zuge dessen die traditionellen „Reider“ – die seit langem im öffentlichen Raum der Hauptstadt vorhandenen Infokästen – modernisiert werden sollen.

Dieses Projekt ist Teil der Bemühungen der Stadt, Informationen verstärkt vor Ort bereitzustellen, ihre Dienste zugänglicher zu machen und die digitale Transformation des öffentlichen Raums voranzutreiben. Das Konzept der seit Jahrzehnten bestehenden, herkömmlichen „Reider“ – nämlich die Bereitstellung lokaler Informationen in den Stadtvierteln – soll auch mit der digitalen Variante der Infoterminals fortgeführt werden. Diese bieten aber zusätzlich dazu neue Interaktionsmöglichkeiten und Optionen für den Zugriff auf Informationen.

Für alle zugängliche Informationstafeln

Die „E-Reider“ wurden als barrierefreie interaktive Infoterminals konzipiert. Dort können Interessierte Informationen zur Mobilität und den öffentlichen Verkehrsmitteln einsehen, nahegelegene Sehenswürdigkeiten erkunden, das Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Stadt aufrufen, sich näher über die städtischen Infrastrukturanlagen und Dienste informieren oder Wissenswertes über ihr Stadtviertel und das städtische Leben erfahren. Damit die bereitgestellten Informationen für Anwohner/innen, Pendler/innen und Gäste möglichst nützlich und relevant sind, werden sie auf das jeweilige lokale Umfeld zugeschnitten.

Nach der Anbringung dieses ersten E-Reiders in Bonneweg werden demnächst zwei weitere Geräte in Betrieb genommen: das eine Ende dieser Woche vor dem Lycée de Garçons in Limpertsberg und das andere Ende Oktober gegenüber dem Spielplatz im Park in Gasperich, zwischen den öffentlichen Toiletten und dem Wasserspender. An diesen drei Standorten können die Geräte in verschiedenen städtischen Umgebungen von einem diversen Publikum getestet werden.

Nach Abschluss der Pilotphase wird die Stadt die Rückmeldungen und das Nutzungsverhalten analysieren. Wenn die Erfahrungen positiv sind, werden die E-Reider schrittweise auf dem gesamten Stadtgebiet ausgerollt. Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern einen bequemen Zugang zu lokalen Informationen zu bieten, könnten langfristig in jedem Stadtviertel mehrere E-Reider angebracht werden.