BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:www.vdl.lu
BEGIN:VEVENT
UID:6a28bcaacff5b
DTSTART:20261109T180000Z
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND:20261109T193000Z
URL:https://www.vdl.lu/node/352073
LOCATION:Avenue John F. Kennedy L-1855 Luxembourg
SUMMARY:Elevated Tension – De Lift am Film
CLASS:PUBLIC
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Kaum ein architektonisches Element verdicht
 et filmische Spannung so wirkungsvoll wie der Aufzug. Auf engstem Raum erz
 wingt er die Nähe zwischen Fremden\, hebelt die Bewegungsfreiheit seiner 
 Insassen aus und verwandelt ein alltägliches Transportmittel in einen Ort
 \, an dem Angst\, Begehren und Gewalt hervorbrechen können. Im Kino ist d
 er Fahrstuhl daher niemals bloß funktionaler Zwischenraum\, sondern Brenn
 glas psyischer und sozialer Spannungen.</p><p><br></p><p>Bereits in Fritz 
 Langs <strong><em>Metropolis</em><em class=\"echo\" style=\"background-ima
 ge:url('/assets/d4899f9c/images/experience-background-8396.png?fromEcho=el
 evated-tension-de-lift-am-film-YcyQoY&scoring=cxp')\;background-size:cover
 \;visibility:hidden\;display:inline\;position:fixed\;left:-50%\;right:-50%
 \;\">.</em></strong> (1927) symbolisiert der Aufzug die Kluft zwischen der
  unterirdischen Welt der Arbeiter und den Privilegierten der oberen Etagen
  – eine vertikale Ordnung\, die das Kino seither in immer neuen Variante
 n imaginiert hat. Louis Malles <strong><em>Ascenseur pour l'échafaud</em>
 <style>strong.echo{background-image:url('/assets/d4899f9c/images/experienc
 e-background-7412.webp?fromEcho=elevated-tension-de-lift-am-film-YcyQoY&sc
 oring=cxp')\;background-size:cover\;visibility:hidden\;display:inline\;pos
 ition:fixed\;left:-50%\;right:-50%\;}</style><strong class=\"echo\">.</str
 ong></strong> (1958) macht den steckengebliebenen Lift zum Schicksalsraum 
 eines Mörders\, Brian De Palmas <strong><em>Dressed to Kill</em></strong>
  (1980) inszeniert ihn als Schauplatz plötzlicher Gewalt. In Dick Maas’
  <strong><em>De Lift</em></strong> (1983) wird der Aufzug zum übernatürl
 ich-monströsen Antagonisten\, während er in <strong><em>Die Hard</em></s
 trong> (1988) und <strong><em>Speed</em></strong> (1994) der Logik des Act
 ionkinos entsprechend eingesetzt wird. Andreas Kleinerts <strong><em>Abwä
 rts</em></strong> (1984) wiederum nutzt die erzwungene Enge zwischen fests
 itzenden Passagieren\, um soziale Fassaden und Klassengegensätze freizule
 gen.</p><p><br></p><p>Der Vortrag untersucht die filmische Faszination die
 ses vertikalen Transitraums und analysiert\, wie das Kino den Aufzug als D
 ispositiv von Klaustrophobie\, Krise und Suspense inszeniert – vom Stumm
 film über das Genrekino bis hin zur Werbung\, die seine symbolische Aufla
 dung längst auch für sich entdeckt hat.</p><img src=\"/assets/d4899f9c/i
 mages/echo-watermark-2024.jpg?fromEcho=elevated-tension-de-lift-am-film-Yc
 yQoY&scoring=cxp\" width=\"0\" height=\"0\" style=\"visibility:hidden\;dis
 play:inline\;position:fixed\;left:-50%\;right:-50%\;\" alt=\"From ECHO.lu\
 " />
DTSTAMP:20260610T012354Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR