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Das Fenster

Date

le 18.05.2021 à 20:00

Place

Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
L-2525 LUXEMBOURG
Mandy Thiery
Uraufführung / Coproduction «Maison»

Ce texte n’est pas disponible en français.

  Seit der Spielzeit 17-18 arbeiten die Théâtres de la Ville de Luxembourg regelmäßig mit dem Saarländischen Staatstheater zusammen. Mit Gastspielen ( Süden , Regie: Thierry Mousset), gemeinsam erarbeiteten Inszenierungen mit gemischten Ensembles ( Tom auf dem Lande , Regie: Max Claessen) und Stückaufträgen ( Mettlach , Regie: Lydia Dimitrow) haben die benachbarten Häuser das kreative Potenzial verschiedener Stile ausprobiert, Grenzen überwunden und nach einer verbindenden Theatersprache gesucht.
In dieser Spielzeit wollen beide Theater noch einen Schritt weitergehen und haben die junge Escher Autorin Mandy Thiery mit einem Stück zum Thema Grenzen beauftragt. Der Absolventin des Masters in Theaterwissenschaft an der Universität Luxemburg – ihr Stück Escher Meedchen im Théâtre d’Esch hat 2018 Publikum und Kritik begeistert – wurde es dabei freigestellt, die Grenzen ihres Stoffs selber zu ziehen. Die Inszenie-rung von Das Fenster übernimmt der deutsche Regisseur und Schauspieler Thorsten Köhler, der auch die sparte4 in Saarbrücken leitet.
Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes namens Chris, der von einem gescheiterten Bewerbungsgespräch nach Hause kommt. Er zieht sich in sein Zimmer zurück und schaut aus dem Fenster. Als er dieses öffnet, um sich seinen Frust aus dem Leib zu schreiben, wird ihm plötzlich eine Hand entgegengestreckt. Er ergreift sie. Lucien ist am Gebäude hochgeklettert. Ein erstaunter, über- forderter Chris versucht, den Eindringling loszuwerden, doch dieser bleibt vorübergehend bei ihm. Zwei gegensätzliche Figuren stehen sich gegenüber. Das eigene Weltbild wird auf den Kopf gestellt. Aber wer das Fremde kennenlernen will, muss eine gewisse Offenheit besitzen. Diese Offenheit haben beide Männer, sei es durch Neugierde oder Verzweiflung.
Die Autorin fragt in diesem Stück nach der Grenze, die uns daran hindert, Gemeinschaft auszuprobieren. Persönliche Grenzen, im Sinne eines „bis hierhin und nicht weiter“, können lebenswichtig sein. Manchmal stellt ihre Überwindung jedoch eine Befreiung dar.


Inszenierung Thorsten Köhler
Bühnenbild & Kostüme Justus Saretz
Video Grigory Shklyar Mit Jil Devresse, Christiane Motter, Thorsten Rodenberg, Timo Wagner
Produktion Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Koproduktion Staatstheater Saarbrücken Im Rahmen der Kooperation zwischen Luxemburg und Saarbrücken sind Workshops und Lesungen an den Theatern in beiden Orten geplant, bei denen das Publikum am Entstehungsprozess des Textes teilnehmen, ihn begleiten und bereichern kann. Die Grenze zwischen Autor und Zuschauer wird somit durchlässig, die Erschaffung des Stücks in einem gemeinschaftlichen Prozess reflektiert. Man darf gespannt auf dieses Experiment sein, das das Publikum zweier Nachbar- länder zu einer grenzüberschreitenden Schreibreise einlädt. Les nouvelles dates sont:
Dimanche 16 MAI 2021 à 17h00
Lundi 17 MAI 2021 à 20h00
Mardi 18 MAI 2021 à 20h00
DURÉE  environ 1h10 (pas d'entracte)
Einführung zum Stück von Herrn Horst Busch eine 1/2 Stunde vor jeder Vorstellung (DE).Adultes 20 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu Lieu: Grand Théâtre