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Vorstellung des Bauvorhabens

Das neue Fußball- und Rugbystadion entsteht auf einem Gelände zwischen der Cloche d'Or und Kockelscheuer. Neben dem Spielfeld umfasst es 9385 überdachte Zuschauerplätze. Auch entstehen VIP-Bereiche, Essensstände, ein Businessclub mit Küche, verschiedene Räumlichkeiten für die Presse, Umkleideräume und alle erforderlichen Zusatzeinrichtungen. Die Gestaltung der Umgebung des Stadions ist ebenfalls im Rahmen des Projekts beinhaltet. Die Funktionsräume werden größtenteils in einem dreistöckigen Gebäude auf dem Stadiongelände untergebracht, das am Boulevard de Kockelscheuer entsteht. Die Gebäudehülle des Stadions besteht aus einer Vorhangfassade mit rautenförmigen Fassadenelementen aus Metall und kann durch verschiedene Hinterleuchtungsoptionen in Szene gesetzt werden.

Das Stadion wird in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften errichtet, insbesondere den FIFA Reglements bzw. dem UEFA-Stadioninfrastruktur-Reglement (Kategorie 4) und den World Rugby-Vorschriften.

Bauprogramm

Die Entwürfe für das Projekt stammen von den Architekturbüros von Gerkan, Marg und Partner (gmp) sowie BENG. Das Stadion beinhaltet folgende Elemente:

  • Spielfeld mit Hybridrasen
     
  • Erdgeschoss:
    • Sanitäranlagen, Sanitätsstationen und Verkaufs- und Informationsstände
    • Räumlichkeiten für Pressekonferenzen und ein Multifunktionsraum (für UEFA-Stadien der Kategorie 4 vorgeschrieben)
    • Zugang zur Standard-Tribüne (9385 Zuschauerplätze, gemäß der für UEFA-Stadien der Kategorie 4 vorgeschriebenen Mindestanzahl von 8000 Sitzplätzen)
       
  • 1. Stockwerk:
    • Businessclub (900 m2) mit Ehrentribüne (zwei Konferenzsäle, Sanitäranlagen, Küche)
    • „Pitch view“-Fernsehstudios und Verwaltungsräume (Regie, Stadionsprecher, Service Sports (Dienstelle Sport) usw.)
    • Räumlichkeiten für alle Sicherheitsdienste (Polizei, Feuerwehr, Sicherheitsfirma usw.)
       
  • 2. Stockwerk:
    • Technikräume
       
  • Untergeschoss:
    • Lagerflächen und Technikräume
    • Medien-Arbeitsplätze
    • Mixed Zone
    • Umkleideräume und Räume zur Nutzung durch die Teams
    • Unterirdischer Zugang für die Teams
    • Unterirdischer Zugang für Lieferungen, einschließlich von Technik- und Sportmaterial
       
  • Parkplatz/Multifunktionsplatz (Ostseite des Stadions):
    • +/- 200 Stellplätze für Dienstfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge, Presse, Besucherbusse usw., entsprechend den Vorgaben des UEFA-Stadioninfrastruktur-Reglements (Kategorie 4)
    • Zusätzliche Nutzung dieses Bereichs: Bewirtschaftung als multifunktionaler Platz für Veranstaltungen mit +/- 12 500 Personen (je nach Art der Veranstaltung)

Fortschritt der Arbeiten

Bauablauf

  • April 2019: Beginn der Arbeiten an der Vorhangfassade
  • April/Mai 2019: Beginn der Arbeiten zur Verlegung des Hybridrasens
  • September 2019: Beginn der Arbeiten zur Installation der Stadionbeleuchtung
  • Januar 2020: Beginn der Installation der Sitzplätze in der Zuschauertribüne  
  • Aktuell laufende Arbeiten: Ausführung der Fassadendämmung, Fertigstellung des Gebäudes, abschließende Arbeiten
  • Oktober 2020: Fertigstellung der Außenanlagen
  • Dezember 2020: Inbetriebnahme der technischen Anlagen / Abnahme
  • März 2021: Offizielles Eröffnungsspiel (vorausgesetzt, der Verlauf der Coronavirus-Pandemie lässt dies zu)

Zum aktuellen Zeitpunkt sind 92,5 % der Arbeiten in Auftrag gegeben worden. Die Arbeiten an der Fassadendämmung, Verputzarbeiten und die abschließenden Arbeiten sind im Gange.

Der Abschluss der Arbeiten ist für den November 2020 vorgesehen (vorausgesetzt, der Verlauf der Coronavirus-Pandemie lässt dies zu). Anschließend erfolgen die Inbetriebnahme der technischen Anlagen, die Bauabnahme durch die Bauaufsicht, die Abnahme im Rahmen des Genehmigungsverfahrens der Kommodo-Prozedur durch die zuständige Behörde sowie das Training für Personal und den Betreiber. Schließlich wird das Stadion von der UEFA im Rahmen eines Testspiels vor Publikum abgenommen, kurz vor dem offiziellen Eröffnungsspiel, das für den März 2021 angekündigt ist.

Am 1. April 2019 wurde mit den Arbeiten zur Verspannung der Fassadenelemente begonnen. Die Arbeiten zur Verlegung des Hybridrasens haben im April 2019 begonnen und sind mittlerweile abgeschlossen. Ab sofort kümmert sich der Service Sports (Dienststelle Sport) der Stadt Luxemburg die gewissenhafte Pflege des Spielfelds. Die Fertigstellung der Außenanlagen ist für den Herbst 2020 vorgesehen. Gleichzeitig erfolgen derzeit die abschließenden Arbeiten am Gebäude sowie die Infrastrukturarbeiten am Multifunktionsplatz. Die Durchführung dieser Arbeiten verläuft entsprechend eines genauen Ablaufplans und in Abstimmung mit den anderen anstehenden Arbeiten.

In regelmäßigen Abständen bringen sich die einzelnen Akteure, die für die einzelnen Teilbaustellen auf dem Areal zuständig sind, auf den neuesten Kenntnisstand, etwa was die Straßeninfrastruktur oder die Versorgungsnetze für das neue Gebäude des Service Sports der Stadt betrifft. So kann für alle Teilbaustellen ein optimaler Ablauf gewährleistet werden.

Der im April 2020 veröffentlichte Projektablaufplan sah gegenüber dem ursprünglich vorgesehenen Fertigstellungstermin eine Verzögerung vor. Der Grund hierfür waren vier Wochen Unwetter im Winter 2017/18 sowie drei Wochen Unwetter im Winter 2018/19, neben anderen Unwägbarkeiten. Auch ist festzuhalten, dass die Besonderheiten des Projekts mit seinem komplexen Bauprogramm manche Arbeiten nur unter bestimmten Witterungsbedingungen zulassen, wie z. B. die Abdichtungsarbeiten, die Installation der Stadionbeleuchtung am Hochpunkt der Träger oder das Aussäen des Naturrasens.

Hinzu kommt die Stilllegung der Baustelle vom 20. März bis 20. April 2020, nachdem von Seiten der Regierung im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ein Notstand ausgerufen wurde. Nach der Wiederaufnahme der Arbeiten kam es gegenüber dem Fortlauf der Arbeiten vor Ausrufung des Notstands zu Verzögerungen, wobei sich schon im Februar 2020 Lieferengpässe für Material aus ganz Europa und insbesondere Italien abgezeichnet haben, die noch immer fortbestehen.

Der luxemburgische Staat (das Ministerium für Sport) hat mit der Stadt Luxemburg eine Vereinbarung zur Bewirtschaftung des Stadions geschlossen (in öffentlicher Gemeinderatssitzung vom 30. Juni 2017 mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 21. Juli 2017). Der Betrieb wird durch die Stadt Luxemburg sichergestellt.

Kostenanschlag

Der detaillierte Kostenanschlag über die endgültigen Kosten für den Bau des neuen Fußball- und Rugbystadions beläuft sich auf 76 603 623,91 Euro, inkl. MwSt. 70 % der Projektkosten bis maximal 40 000 000,00 Euro werden vom Ministerium für Sport getragen.

Der Kostenanschlag für die Gestaltung des Parkplatzes als Multifunktionsplatz beläuft sich auf 2 682 421,04 Euro (Finanzierung zu 100 % durch die Stadt Luxemburg sichergestellt).

Ihre Ansprechpartner/innen für dieses Bauvorhaben

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VDL – Service Bâtiments

Carine Kieffer

4796-2935

VDL – Baustellen-Mediatoren

chantiers@vdl.lu

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