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Ausstellung der verschiedenen Vereine für „spezifische Bedürfnisse“

Die verschiedenen Vereinigungen, die im Bereich spezifischer Bedürfnisse aktiv sind, stellten dem interessierten Publikum ihre Aktionen und Zielsetzungen vor. Einige Vereine präsentierten interessante Ausstellungen, die sie entwickelt hatten:

Trisomie 21: Born to Be

Ausstellung mit 48 Bildern der künstlerischen Fotografin Annick Sophie „Neckel“ Scholtus mit einer Camera obscura und einer Digitalkamera. Mit dieser Ausstellung sollte die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf das Thema Trisomie 21 gelenkt und betont werden, dass Menschen mit Trisomie 21 das absolute Recht haben, in allen Bereichen so unabhängig und erfüllt wie möglich zu leben, und z. B. Teil einer Kunstausstellung zu sein.

Mental Health Organization Luxembourg

Die Mental Health Organization Luxembourg und der Service d’Information et de Prévention, die sich beide im Bereich der psychischen Gesundheit durch Prävention, Förderung und Nachsorge engagieren, haben den Besuchern eine Auswahl von Informationstafeln zu den verschiedenen, hiermit in Zusammenhang stehenden Krankheiten vorgestellt.

FONDATION AUTISME LUXEMBOURG

Im Rahmen des Internationalen Welt-Autismus-Tags hat Autismus-Europa in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) eine Fotoausstellung organisiert. Das Thema der Ausstellung war die Inklusion von Personen mit Autismus in der Gesellschaft. Drei Fotografen, die aus England (Graham Miller – Photohonesty), Polen (Michał Awin von der JiM Foundation) und Luxemburg (André Weisgerber von der Fondation Autisme Luxembourg) stammen, haben Fotos gemacht, die dem breiteren Publikum vermitteln sollen, welchen Inklusionsbedarf Personen mit Autismus haben und mit welchen Barrieren sie in ihrem Alltag konfrontiert sind. Die Ausstellung stellt den Wert einer vielfältigen Gesellschaft in den Mittelpunkt und regt zum Nachdenken darüber an, wie optimale Bedingungen geschaffen werden können, um die Inklusion Aller in der Gesellschaft zu fördern.

Fotoausstellung der APEMH (<i>Association des Parents d’Enfants Mentalement Handicapés</i>)

Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Alltag

Die Stiftung APEMH feierte den 50. Geburtstag ihrer Entstehung mit dem Leitmotiv: „Zesummen fir eng inklusiv Gesellschaft“ (Zusammen für eine inklusive Gesellschaft) Die zu diesem Anlass gestaltete Fotoausstellung sollte die breite Öffentlichkeit durch Fotos von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Alltagssituationen sensibilisieren, die – wie wir alle – aktiv am Leben teilhaben.

Führungen

Es wurden vier Stadtführungen durch die Oberstadt organisiert, zugänglich für Menschen mit verschiedenen spezifischen Bedürfnissen und alle Interessierten. Folgende Führungen wurden angeboten:

  • eine für Personen mit eingeschränkter Mobilität (LU/FR)
  • eine für blinde/sehgeschädigte Personen (LU/FR)
  • eine für gehörlose/hörgeschädigte Personen (DE und deutsche Gebärdensprache)
  • und eine für Personen mit besonderen intellektuellen Bedürfnissen (LU/FR) („City promenade for Kids” für Kinder und Familien)

Einladung in die Museen

Im Rahmen des Wochenendes „Einladung in die Museen“ fanden gemeinsame Museumsbesuche von Menschen mit und ohne besondere Bedürfnisse statt.

Temporäre Ausstellung: Leit an der Stad. Luxembourg Street Photography, 1950–2017

Die Ausstellung zeigte mit etwa 200 Fotos Momentaufnahmen aus dem Alltag der Stadt Luxemburg von den 1950er-Jahren bis heute. Allen Bildern war gemeinsam, dass man sie dem Genre der „Straßenfotografie“ zuordnen kann, bei der es auf das spontane Erfassen einer besonderen Situation ankommt.

Es wurden zwei thematische Führungen angeboten:

  • eine für gehörlose/hörgeschädigte Personen (DE und deutsche Gebärdensprache)
  • und eine für Personen mit besonderen intellektuellen Bedürfnissen (LU – einfache Sprache)

Dauerausstellung: The Luxembourg Story: über 1000 Jahre Stadtgeschichte

Eine Märchenführung durch die Geschichte

Auf den drei unteren Ebenen des Museums sowie in einem der zeitgenössischen Urbanistik gewidmeten Raum (insgesamt 2200 m²) erzählte die Ausstellung die bewegte Geschichte der Stadt Luxemburg, von den Anfängen im 10. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellung folgte der chronologischen Entwicklung der Stadt, die in vier Zeitabschnitte und 17 Themen unterteilt war, wobei für jeden Zeitabschnitt die wichtigsten und markantesten historischen Aspekte herausgestellt wurden.

Sie bot sowohl dem lokalen als auch dem ausländischen Publikum eine kompakte Einführung in die Stadtgeschichte, mit einer repräsentativen Auswahl an Objekten, Filmen und Tondokumenten, Fotos und Multimedia-Anwendungen.

Confrontations: Ein Museum für alle

Die Ausstellung präsentierte die Sammlung der Villa Vauban unter einem ungewohnten Aspekt, der die Neugier der Besucher/innen wecken sollte: Ausgewählte Kunstwerke wurden als Gegensatzpaare oder -gruppen präsentiert. Es fanden sich thematische Gegenüberstellungen wie „alt und jung“, „arm und reich“, „alleine oder in Gesellschaft“, „fromm oder frivol“ oder auch „abstrakt und figurativ“, „in Bewegung und im Stillstand“.

Wie bei der ersten Ausgabe 2017 beruhte auch das neue „Museum für Alle“ auf dem Konzept der Barrierefreiheit und Inklusion im Sinne des Konzepts „Design für Alle“: Jeder Besucher konnte die ausgestellten Werke auf seine Art, entsprechend seinen motorischen sowie kognitiven Fähigkeiten entdecken.

Spezielle Vermittlungsangebote ermöglichten einen originellen, interaktiven und oft spielerischen Zugang. Ein Teil der Ausstellung war als „Kindermuseum“ gestaltet, wobei Gemälde in einer für Kinder passenden Höhe präsentiert wurden.

Verkleidungen und eine interaktive Fotokabine ermöglichten es den Besuchern, sich mit den Protagonisten eines oder mehrerer Kunstwerke zu identifizieren.
Außerdem wurde vom Museum wieder ein Zusatzprogramm für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen angeboten.

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42, place Guillaume II

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, oder nach Terminvereinbarung