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Ausstellung der verschiedenen Vereinigungen

Die verschiedenen Vereinigungen, die im Bereich spezifischer Bedürfnisse aktiv sind, stellen dem interessierten Publikum ihre Aktionen und Zielsetzungen vor. Entdecken Sie die Vielzahl an Vereinigungen und informieren Sie sich, welche Aktionen und Serviceleistungen sie das ganze Jahr über anbieten.

Freier Eintritt

Veranstaltungsort:
Grand Théâtre Luxembourg
1, Rond-point Schuman, Luxemburg – Limpertsberg

Ausstellung

Termin:
Vom 30. April bis zum 23. Mai 2019
Von Montag bis Freitag, von 10:00 bis 18:30 Uhr (außer an Feiertagen) und an Vorstellungstagen

Ausstellungseröffnung

13. Mai um 18:30 Uhr.

Außergewöhnlicher Rundgang – Zugang für Alle zum UNESCO-Welterbe

Im Rahmen dieser Aktion bieten wir Ihnen die Möglichkeit, historische Schauplätze in der Innenstadt zu entdecken. Im Fokus steht hierbei die Zugänglichkeit zu den Stätten für Menschen mit unterschiedlichen spezifischen Bedürfnissen („Design for all“), und dies im Hinblick auf die zukünftige Gestaltung eines oder mehrerer barrierefreier UNESCO-Rundgänge.
Während des Rundgangs haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedenen Akteuren und Fachkräften (Service Coordination espace public (Dienststelle Koordinierung des öffentlichen Raums), Nationale Denkmalschutzbehörde, UNESCO Site Manager) sowie Vertreter/innen von ADAPTH, von Info-Handicap und des Luxembourg City Tourist Office Verbesserungsvorschläge bezüglich der Barrierefreiheit mitzuteilen.

Dieses Projekt wird auch vom Ministerium für Wirtschaft (Generaldirektion für Tourismus), das gemeinsam mit Info-Handicap die Umsetzung des Labels „EureWelcome“ anstrebt, unterstützt. Mit diesem Label erhalten betroffene Personen gesicherte Informationen über die Barrierefreiheit und das „Design for all“ bestimmter Einrichtungen und Anlagen.

RUNDGANG AUSGEBUCHT!

Termin:
12. Mai 2019, von 14:30 bis 16:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Luxembourg City Tourist Office
30, place Guillaume II

Sprache:
Luxemburgisch
Auf Anfrage wird eine Übersetzung ins Französische, Deutsche, Englische und in die deutsche Gebärdensprache angeboten.

Reservierung erforderlich (bei Übersetzungsbedarf bis 3. Mai 2019):

Tel.: 4796-4215
oder makayser@vdl.lu

Führungen durch die Oberstadt

Wir bieten vier Stadtführungen durch die Oberstadt an, die für Menschen mit verschiedenen spezifischen Bedürfnissen zugänglich sind.
Die Teilnahme an den Führungen steht allen offen.

Vier geführte Besichtigungen in der Oberstadt für:

  • Personen mit eingeschränkter Mobilität (LU/FR)
  • Blinde/sehgeschädigte Personen (LU/FR)
  • Gehörlose/hörgeschädigte Personen (DE – deutsche Gebärdensprache)
  • Personen mit spezifischen intellektuellen Bedürfnissen (LU – FR)

Freier Eintritt – Die Teilnahme an den Führungen steht allen offen
(pro Führung ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt).

Termin:
25. Mai 2019, von 14:30 bis 16:30 Uhr

Treffpunkt:
Eingang zum Großherzoglichen Palast, Rue du Marché-aux-Herbes

Reservierung erforderlich (für eine Teilnahme an der Führung für hörgeschädigte Personen bis spätestens 17 Mai 2019):

Tel.: 4796-4215
oder makayser@vdl.lu

Einladung in die Museen

Im Rahmen des Wochenendes „Einladung in die Museen“ finden gemeinsame Museumsbesuche von Menschen mit und ohne spezifische Bedürfnisse statt.

„Ons Schueberfouer. Ein Jahrmarkt wie kein anderer“

Die „Schueberfouer“, 1340 von Johann dem Blinden als Handelsmesse gegründet, wandelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem reinen Vergnügungsjahrmarkt, der heute zu den wichtigsten in Europa zählt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Geschichte des Schaustellerwesens sowie die technischen Veränderungen bei den Fahrgeschäften – veranschaulicht durch Karusselle, Schiffsschaukeln oder Achterbahnwägen, die nostalgische Gefühle aufkommen lassen. Historische Fotos, Postkarten, Plakate und Filmaufnahmen geben Einblick in die Vergnügungen vergangener Zeiten. Im Rahmen der Schueberfouer findet auch der traditionelle „Hämmelsmarsch“ statt – ein Brauch, der zum immateriellen Kulturerbe Luxemburgs gehört.

Die Teilnahme an den Führungen steht allen offen, der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

Veranstaltungsort:
Lëtzebuerg City Museum
14, rue du Saint-Esprit, Luxemburg – Oberstadt

Termin:
19. Mai 2019

Es werden zwei thematische Führungen angeboten:

  • für gehörlose/hörgeschädigte Personen (DE und deutsche Gebärdensprache) von 11:00 bis 12:30 Uhr
  • für Personen mit spezifischen intellektuellen Bedürfnissen (LU – einfache Sprache) von 14:00 bis 15:00 Uhr

Reservierung erforderlich (für eine Teilnahme an der Führung für hörgeschädigte Personen bis spätestens 10 Mai 2019):

Tel.: 4796-4215
oder makayser@vdl.lu

 

„Schwaarz Konscht“ Die Bilderwelt der Takenplatten, 16. bis 19. Jahrhundert

Diese Ausstellung zeigt die außergewöhnliche Sammlung von Edouard Metz (1831–1895), dem ehemaligen Direktor der Eicher Eisenwerke. Dieser trug zu Lebzeiten etwa 300 Taken- und Ofenplatten aus dem alten Herzogtum Luxemburg und angrenzenden Gebieten zusammen, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert entstanden
sind.

Die Teilnahme an der Führung steht allen offen, der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

Veranstaltungsort:
Lëtzebuerg City Museum
14, rue du Saint-Esprit, Luxemburg – Oberstadt

Termin:
19. Mai 2019, von 16:00 bis 17:30 Uhr

Blinde/sehgeschädigte Personen (LU)

Anmeldung erforderlich:

Tel.: 4796-4215
oder makayser@vdl.lu

Variations: Ein Museum für alle

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Neugierde der Besucherinnen und Besucher zu wecken. Dazu treten Werke aus der Sammlung der Villa Vauban unter unterschiedlichen Aspekten in einen Dialog. Mehr als 70 Gemälde, Aquarelle, druckgrafische Werke und Skulpturen des 17. bis 21. Jahrhunderts laden zu einer unterhaltsamen und lehrreichen Entdeckungsreise ein und offenbaren anhand von Gegenüberstellungen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. Die ungewöhnliche Präsentation der Werke sowie verschiedene didaktische Materialien und Medienstationen ermöglichen die barrierefreie Vermittlung für jeden.

Diese Ausstellung ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern aller Altersstufen und Bildungsniveaus, mit oder ohne Behinderung, zu entdecken, worin sich Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen unterscheiden. Anhand der offengelegten Gemeinsamkeiten und Unterschiede vermittelt die Ausstellung zugleich Einblicke in grundlegende kunstgeschichtliche Fragestellungen. So erschließen sich den Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Einsichten: Welche Themen und Motive erschienen zu bestimmten Zeiten angemessen zur Darstellung? Welche unterschiedlichen Kunstgattungen gibt es? Wie lassen sich die Werke stilistisch voneinander unterscheiden? Wie betrachtet und „entschlüsselt“ man ein Gemälde? Ziel ist es, das Beobachtungsvermögen der Besucherinnen und Besucher zu schärfen.

Das neue Museum für alle beruht – wie auch die vorangegangenen Ausgaben in den Jahren 2017 und 2018 – auf dem Konzept von Barrierefreiheit und Inklusion („Design for all“). So kann jeder Besucher die Exponate auf seine Art entdecken, entsprechend seinen motorischen oder auch kognitiven Fähigkeiten. Spezielle didaktische Materialien sowie adaptierte Medienstationen ermöglichen einen spielerischen und interaktiven Zugang zur Kunst: Skulpturen zum Anfassen und ertastbare Repliken einiger Gemälde, mehrsprachiges und jeweils auch in einfacher Sprache verfügbares Informationsmaterial, Erklärungsfilme, ein Rätselheft für Kinder usw. Mithilfe der bereitgestellten Verkleidungen und eines Fotoautomaten können die Besucher in die Rolle der Protagonisten verschiedener Kunstwerke schlüpfen. Außerdem kann eine neue App heruntergeladen werden, die Zusatzinformationen zu den Werken bietet und sehgeschädigten Personen als Unterstützung dient. Ein Raum der Ausstellung ist als „Kindermuseum“ eingerichtet.

Neben den klassischen Vermittlungsangeboten (regelmäßige mehrsprachige Führungen, Workshops, Kindergeburtstage usw.) bietet das Museum auch dieses Jahr wieder ein Begleitprogramm für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen an.