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Rue de Strasbourg: Einrichtung einer Tempo-30-Zone und einer Begegnungszone

inauguration rue de strasbourg zone 30
23.09.2021
Mobilität

Am Freitag, den 24. September 2021, weihten die Bürgermeisterin Lydie Polfer, der Erste Schöffe Serge Wilmes und der für Mobilität zuständige Schöffe Patrick Goldschmidt die neue Tempo-30-Zone und die Begegnungszone in der Rue de Strasbourg im Herzen des Bahnhofsviertels ein.

In Erwartung der Tiefbauarbeiten und eines Bauprojekts zur Umgestaltung der Rue de Strasbourg, die ab 2022 angegangen werden, wird die Straßenführung folgendermaßen geändert:

  • Aufnahme des Straßenabschnitts der Rue de Strasbourg zwischen der Place Merkels und der Rue du Fort Wedell in die Tempo-30-Zone um den Bahnhof
  • Einstufung des Abschnitts zwischen der Rue du Fort Wedell und der Avenue de la Liberté als Begegnungszone (mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h), wobei bis zur Umsetzung dieses Projekts dieser Abschnitt für den Verkehr gesperrt bleibt
  • Änderung der Fahrtrichtung im unteren Teil der Rue de Strasbourg zwischen der Rue de la Fonderie und der Place Merkels (die Zufahrt zur Rue de Strasbourg aus Richtung der Kirche in Hollerich erfolgt nun über die Rue de Hollerich und die Rue de la Fonderie)

Dadurch wird die Rue de Strasbourg in eine reine Anliegerstraße umgewandelt, die sich in Sachen sanfte Mobilität allgemein besser in das Bahnhofsviertel einfügt.

Diese Umgestaltung der Verkehrsführung tritt am 24. September 2021 in Kraft. Damit will die Stadt Luxemburg eine Verkehrsberuhigung und eine Senkung der Lärmbelastung und Luftverschmutzung im Viertel erreichen. Sowohl diese als auch die bereits in der Rue de Strasbourg umgesetzten Maßnahmen tragen zu einer spürbaren Steigerung der Lebensqualität der Bewohner/innen und der Besucher/innen des Viertels bei.

Tempo-30-Zone

Im Laufe der letzten Jahre hat die Stadt Luxemburg in allen Vierteln der Hauptstadt Tempo-30-Zonen eingerichtet, die somit das gesamte Stadtgebiet abdecken. Die Geschwindigkeitsbeschränkung führt zu einem merklich besseren Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer/innen und bringt zudem eine höhere Sicherheit für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen mit sich, die im Straßenverkehr am anfälligsten sind. Des Weiteren wird durch diese Maßnahme der Bremsweg von Autos im Vergleich zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h um die Hälfte verkürzt und das Sichtfeld der Fahrer/innen erweitert sich ebenfalls. Ein weiterer positiver Nebeneffekt für die jeweiligen Straßen ist ein Rückgang des Verkehrsaufkommens, der Lärmbelastung und der Luftverschmutzung, wodurch die Lebensqualität der Anwohner/innen verbessert wird.

Die Einrichtung der Tempo-30-Zonen ist integraler Bestandteil des Verkehrskonzepts der Stadt Luxemburg. Dieses umfasst Maßnahmen zur Beruhigung des Kraftfahrzeugverkehrs, insbesondere auf Abschnitten von Nationalstraßen in der Nähe von Bildungseinrichtungen sowie an anderen Orten, wo hohes Fußgängeraufkommen herrscht.

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