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Inbetriebnahme der neuen Beleuchtung der Festungsanlagen

Mise en marche de la nouvelle illumination du patrimoine fortifié le 12 décembre 2019
10.12.2019
Politik und Verwaltung

Am Donnerstag, den 12. Dezember 2019, hat das Bürgermeister- und Schöffenkollegium die neue Beleuchtung der denkmalgeschützten Festungsanlagen der Stadt auf dem Abschnitt „Schlassbréck“ (nördlicher Teil), Boulevard Victor Thorn, Montée de Pfaffenthal, Viadukt Pfaffenthal, Viadukt Trois Glands, Fort Grünewald und Malakoff-Turm in Betrieb genommen.

Dieses Projekt ist Teil des Gesamtkonzepts zur Aufwertung der Festungsanlagen der Hauptstadt, welches der Service Éclairage public (Dienststelle Öffentliche Beleuchtung), der Service Espace public, fêtes et marchés (Dienststelle Öffentlicher Raum, Veranstaltungen und Märkte), der Umweltbeauftragte der Stadt Luxemburg und das Planungsbüro licht – raum – stadt – planung GmbH erarbeitet haben. Dies ist bereits der zweite Abschnitt des Projekts. Zuerst in Betrieb genommen wurde der Abschnitt zwischen der Adolphe-Brücke und dem Viadukt, der die Bastion Beck, den Niederwall Louis-Beck und den Niederwall Beck-Jost umfasst.

Von dieser schrittweisen Erneuerung der vorhandenen Beleuchtung möchte die Stadt das Baudenkmal der Festungsanlagen ins rechte Licht setzen, wobei auch Umweltschutz, eine bessere Beleuchtung der Fußwege im Umfeld der Bauten und somit eine höhere Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eine Rolle spielen.

Aufwertung der Brücken, Viadukte und einzelner Festungselemente

Nach der Erneuerung werden die verschiedenen Brücken, Viadukte und Festungselemente durchgehend und einheitlich beleuchtet, sodass durch die Unterstreichung der typischen Elemente dieses topographischen, urbanen und architektonischen Baudenkmals ein starkes Bild entsteht und die touristische Anziehungskraft der Hauptstadt verstärkt wird. Die zweite Projektphase wurde mit Unterstützung der CFL und der Straßenbauverwaltung umgesetzt.

Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz

Die Installation des modularen und modernen Beleuchtungssystems führt zu einer erheblichen Senkung des Energieverbrauchs sowie der Betriebs- und Wartungskosten. Die alten Scheinwerfer hatten eine elektrische Leistung von 250 bis 1000 W. Sie wurden durch dimmbare LED-Strahler mit einer Leistung von 144 W ersetzt, wodurch der Energieverbrauch schätzungsweise um rund 80 % sinkt.

Das gesamte Beleuchtungsprojekt der Festungsanlagen zielt überdies darauf ab, die Lichtverschmutzung zu einem Großteil zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde eigens eine Studie durchgeführt. Das verbleibende Lichtspektrum ist weniger störend für nachtaktive Tiere, da ein warmweißes Licht von 3000 K ohne UV-Licht zum Einsatz kommt. Außerdem wurde der Beleuchtungswinkel geändert, sodass nicht mehr der Himmel bestrahlt wird, die Dauer der Beleuchtung wurde reduziert, und ab einer bestimmten Uhrzeit nimmt auch die Lichtstärke ab.

Schrittweise Umsetzung des Gesamtkonzepts

Nachdem im Dezember 2017 der erste und im Dezember 2019 der zweite Abschnitt der Beleuchtung fertiggestellt wurden, wird die Stadt Luxemburg mit der schrittweisen Umsetzung des Projekts insbesondere in Pfaffenthal und im Grund fortfahren. Unterstützt wird sie dabei von den zuständigen Behörden.

Kosten des Bauvorhabens

Durchführung Gesamtkonzept: geschätzte Kosten von 2,4 Millionen €